Ulm News, 01.05.2015 00:00
Ein Elektroauto für den Prüfstand
Der Landkreis Neu-Ulm hat ein Experimentiermodell für die Mechatronik-Lehrlinge der Berufsschule Neu-Ulm angeschafft.
Zunächst die Kenndaten: Mitsubishi Electric Vehicle, Leistung: 35 Kilowatt, Gewicht: 1163 Kilogramm, Lieferant: Auto- und Motorradhaus Settele Neu-Ulm/Ludwigsfeld, Anschaffungspreis: 22.000 Euro, 100 Prozent elektrisch (Batterien: 380 – 400 Volt), 0 Prozent CO2-Ausstoß. Dieses umwelt- und klimafreundliche Auto hat Landrat Thorsten Freudenberger als Chef des Landkreises, der Sachaufwandsträger der Berufsschule Neu-Ulm (bsnu) ist, an Schulleiter Josef Petz übergeben. Der E-Pkw soll künftig den etwa 250 Kfz-Mechatronik- Lehrlingen der bsnu als Schau- und Experimentierfahrzeug dienen. Lehrer und Fachbetreuer Igor Dolenc erläuterte: „An dem Wagen werden auf dem Prüfstand in der Mechatroniker- Werkstatt Elektronikfehler simuliert, welche die Auszubildenden dann mittels Messungen herausfinden sollen.“ Schulleiter Josef Petz sprach davon, dass damit „das Zeitalter der Elektromobilität an der Berufsschule Neu-Ulm“ beginne. „Elektromobilität“ stehe neuerdings im Lehrplan für die Kfz- Mechatroniker. Zur Umsetzung dieser Vorgabe sei das Elektroauto gekauft worden. Die Berufsschüler, für die das Investment getätigt wurde, freuen sich schon auf die ersten Unterrichtsstunden mit dem Anschauungs- und Versuchsobjekt. „Da haben wir ein Plus gegenüber den Azubis, die vor uns fertig geworden sind“, hat Giuliano Loscalzo erkannt. Auch Andreas Haupt freut sich auf den Teststart: „Das ist etwas Neues, Fortschrittliches, das für die Zukunft wichtig ist.“ Doch es gibt auch zur Vorsicht mahnende Stimmen, etwa die von Felix Wuchenauer, der wie die beiden anderen Jungs im zweiten Lehrjahr ist: „Die Arbeit mit dem Elektroauto ist wahrscheinlich schwieriger und gefährlicher als mit Benzinern.“




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