Ulm News, 27.03.2015 12:44
Neue Asylbewerberunterkunft im Landkreis Neu-Ulm
Vertreter des Landratsamtes Neu-Ulm haben mit dem Nersin-ger Bürgermeister Erich Winkler darüber gesprochen, dass ab Sommer in einem Gebäude an der Kreisstraße NU 12 zwischen den Ortsteilen Unterfahlheim und Straß eine Unterkunft für Flüchtlinge und Asylbewerber geplant ist. Dort sollen bis zu 90 Menschen, die aus Krisen- und Kriegsgebieten in den Land-kreis Neu-Ulm kommen, Obhut finden. Eine Betreuung wird durch Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Diakonie sowie des Landratsamtes erfolgen. Die Diakonie übernimmt zudem die Aufgabe der Asylsozialberatung.
Gemeinsam werden die Gemeinde Nersingen und das Landratsamt Neu-Ulm ein Konzept entwickeln und der Öffentlichkeit vorstellen, um die Ankunft und die Aufnahme der Asylbewerber vor Ort für alle Seiten positiv zu begleiten. Dabei sollen kritische Fragen ernst genommen werden, aber auch konstruktive Ansätze erarbeitet werden, um gemeinsam der humanitären Auf-gabe gerecht werden zu können.
Auch an die baldige Gründung eines Helferkreises ist gedacht, nachdem man in anderen Landkreiskommunen damit sehr gute Erfahrungen gemacht hat. Karen Beth, im Landratsamt zuständige Geschäftsbereichsleiterin für das Thema Asyl, hierzu: „Wir sind froh, dass sich überall Freiwillige engagieren. Wir sind für diese Unterstützung sehr dankbar, da sie helfen, die Menschen vor Ort zu integrieren.“ Teil des zu erarbeitenden Konzeptes soll auch sein, bereits dann, wenn die ersten Menschen ankom-men, gewisse Angebote wie Deutschkurse, Schulbesuche und sinnvolle Beschäftigungsmöglichkeiten anbieten zu können. Mit einer ersten Belegung ist voraussichtlich im Juli zu rechnen.
Das Landratsamt Neu-Ulm bedankt sich bereits vorab bei der Gemeinde Nersingen für die konstruktive Unterstützung bei die-ser herausfordernden Aufgabe und bittet schon jetzt die Bürge-rinnen und Bürger von Nersingen, die Asylbewerber im Sommer unvoreingenommen willkommen zu heißen. Bürgermeister Erich Winkler sicherte die Unterstützung der Gemeinde zu: „Es war klar, dass auch Nersingen einen Beitrag zur Flüchtlingsunterbringung leisten muss. Zusammen mit dem Landkreis stellen wir uns dieser sozialen und humanitären Aufgabe.“




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