Ulm News, 27.10.2014 15:48
Altablagerungen im geplanten Wohnquartier am Safranberg
Die Ausweisung des neuen Baugebietes "Wohnquartier am Safranberg" wurde schon lange erwartet. Verzögerungen gab es durch Erkundungsergebnisse und die Einschätzung des Landes bezüglich großflächiger Altablagerungen, die mit "B", also entsorgungsrelevant bewertet wurden. Mit dieser Bewertung könne man nicht sorgfältig genug umgehen, teilte Grünen-Stadträtin Annette Weinreich in einer Pressemeldung mit.
Wohnen und Nutzgärten sind laut einem Gutachten, das von der Stadt beauftragt wurde, dann unbedenklich, wenn mindestens 60 Zentimeter Oberboden ausgetauscht wird. Darüber hinaus wurde von der Grünen Stadträtin Annette Weinreich hinterfragt, ob dieses Baugebiet nun ausschließlich für hochwertige Wohnzwecke bereitgestellt werden solle.
Im Juli 2013 hatte der Ulmer Gemeinderat beschlossen bezahlbaren Wohnraum zu fördern und sicherzustellen, dass im Geschosswohnungsbau 20 Prozent der Wohnungen als preisgünstiger Wohnraum zur Miete entstehen. Diese Regelungen seien im Bebauungsplan Safranberg jedoch nicht fixiert, kritisiert Annette Weinreich.
Man könne dies festschreiben, man müsse dies aber nicht festschreiben, zitiert die Statdrätin Baubürgermeister Alexander Wetzig, und: "Warum sollten wir uns freiwillig so einschränken?"
Das sieht Annette Weinreich ganz anders. "Wenn wir uns diese Regelung gegeben haben, ist es für mich nicht nachvollziehbar, warum wir diese nicht auch schriftlich fixieren können." Denn nun müsse diese Debatte bei der weiteren Vermarktung jedes Mal auf ein Neues geführt werden. "Das ist nicht unbedingt zielführend im Sinne einer verlässlichen Konzeption für preisgünstigen Wohnraum", so Annette Weinreich.





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