Ulm News, 24.10.2014 14:35
300 Besucher beim 1. DAK-Stress-Dialog in Ulm
„Stress managen – dauerhafter Erfolg beginnt im Kopf“: Unter diesem Slogan veranstaltete die DAK-Gesundheit Ulm gestern im Stadthaus Ulm den ersten großen Stress-Dialog in der Region. 300 Zuhörer verfolgten den Vortrag von Mentalchoach Jan Mayer.
Rund 300 Teilnehmer kamen zum Vortrag von Professor Jan Mayer, der als Sportpsychologe seine Erfahrungen aus der Betreuung unterschiedlichster Hochleistungssportler, unter anderem bei der Nationalmannschaft Handball und der Nationalmannschaft Skispringen, einbrachte. An vielen Beispielen schilderte er seine Erfahrungen und gab praktische Anti-Stress-Tipps für den Alltag. „Oftmals bedeuten zu hohe Ansprüche, dass man entweder nur Misserfolge erlebt, sich über seine Erfolge nicht freuen kann oder diese gar nicht wahrnimmt“, sagte Professor Jan Mayer im vollbesetzten DAK- Forum in Ulm. „Häufig führt das zu Unzufriedenheit, Gereiztheit, Ärger, Frustration oder auch Denkblockaden.“ Würden solche Symptome in Zusammenhang mit der eigenen Leistung häufiger auftreten, könne sich dies negativ auf die Gesamtstimmung, die Gesundheit und auch auf andere Lebensbereiche auswirken. Mayer: „Dauerstress kann zu Verspannungen, Magenbeschwerden, Schlaflosigkeit und Appetitlosigkeit führen. Auch Erschöpfungssyndrome wie Burnout können die Folge sein.“ 8,5 Millionen Fehltage aufgrund psychischer Erkrankungen In Baden-Württemberg fehlten Arbeitsnehmer 2013 nach Erhebungen des DAK-Gesundheitsreports an mehr als 8,5 Millionen Tagen aufgrund von psychischen Erkrankungen im Job. Die Langzeitanalyse seit dem Jahr 2000 zeigt, dass es im Land 80 Prozent mehr Fehltage durch Depressionen oder Angststörungen gab. „Die zahlreichen Ausfälle durch psychische Erkrankungen sind ein ernsthaftes Problem in unserer Region“, sagt Günther Groll, Chef der DAK-Gesundheit der Region Ulm zum Hintergrund der Aufklärungsoffensive der Krankenkasse. „Entspannung nach der Arbeit sollte in erster Linie eine Abwechslung sein und nicht mit erneutem Leistungsdruck verbunden sein.“ Experten sprechen hier von sogenannten Gegenwelten, die vor allen Dingen selbstbestimmt und spaßorientiert sein sollen. Groll: „Je nach Charakter und Vorliebe kann dies zum Beispiel Aktivität in Form von lockerem Sport sein oder aber auch lesen, baden, malen, mit der Familie oder Freunden etwas unternehmen oder einem Hobby nachgehen.“




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