Ulm News, 15.05.2010 17:08
Lessing-Gymnasium wird Begabtenstützpunkt
Besonders begabte Schülerinnen und Schüler sollen gefördert werden. Das ist ein Ziel der bayerischen Bildungspolitik. Ein neuartiges Mittel ist der „Begabtenstützpunkt“. Im kommenden Schuljahr, ab Herbst 2010 wird ein solcher Stützpunkt am Lessing-Gymnasium in Neu-Ulm eingerichtet.
Ab dem neuen Schuljahr wird dieser Begabtenstützpunkt anbieten: schul- und jahrgangsübergreifende Kurse aus den Bereichen
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Technik
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Sprachen
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Mathematik
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Theater
Diese Kurse soll auszeichnen: das intensive und kontinuierliche Zusammenarbeiten mit Hochschule, Universität, verschiedenen Industriebetrieben und Fachleuten (zum Beispiel aus dem Theaterbereich für den Kurs „Theater – schreiben, inszenieren, spielen“).
Dass am Lessing-Gymnasium ein solcher Begabtenstützpunkt (wie er in Memmingen mit anderen Kursinhalten seit diesem Schuljahr läuft) eingerichtet wird, geht zurück auf die Initiative des Ministerialbeauftragten für die Gymnasien in Schwaben, des Leitenden Oberstudiendirektors Hubert Lepperdinger. Neben diesem wichtigen Befürworter unterstützt auch der Neu-Ulmer Landrat Erich Josef Geßner das Projekt nach Kräften – hat er doch den Landkreis Neu-Ulm zur Bildungsregion ausgerufen
T.: Am 9. Juli 2010 um 19 Uhr wird es im Lessing-Gymnasium Neu-Ulm einen Informations-Treff für alle interessierten Schülerinnen und Schüler sowie ihre Erziehungsberechtigten geben.
An den Kursen teilnehmen kann, wer von der derzeit besuchten Schule vorgeschlagen wird.
Erziehungsberechtigte können ihre Kinder über das Direktorat des derzeit besuchten Gymnasiums als Kurs-Teilnehmer vorschlagen.
An dieser Stelle etwas zum Kurs „Theater“. Da alles noch sehr neu und bislang nicht erprobt ist, kann nur ein erstes Konzept „Texte schreiben und szenisches Umsetzen“ vorgelegt werden. Dezeit brüten Beteiligte aus, wie dieses Konzept zu einer brauchbaren Arbeitsunterlage modelliert werden kann, die dann Wege und Ziele beschreibt und möglich macht.
Grobziel des Seminars: selbst verfasste Texte für Film und Bühne in Szene setzen.
Es sollen Grundlagen erarbeitet - dramentheoretische Ansätze sowie Möglichkeiten beziehungsweise Traditionslinien der Inszenierung – erarbeitet werden, als Grundlage für den praktisch-gestalterischen Teil.
Anschließend soll mit unterschiedlichen Impulsen der gestalterische Teil des Schreibens eingeleitet werden. Dabei können sowohl emotional-persönliche Zugänge als auch gesellschaftliche, politische oder kulturelle Motive und Themen die Basis für das Texten darstellen. In fortlaufenden Phasen des Überarbeitens und Reflektierens erstellen die Schüler Kurzprosa oder auch lyrische Texte.
Schließlich werden die so entstandenen Texte für die szenische Umsetzung aufbereitet und durch die Seminarteilnehmer teilweise unter professioneller Begleitung szenisch umgesetzt und in einer Abschlussvorstellung zur Aufführung gebracht.




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