Ulm News, 11.06.2014 16:29
Polizei ist bei WM-Spielen präsent
Die Polizei wird im Zusammenhang mit der Fußball-WM wieder an vielen Stellen gefordert sein, um die Sicherheit zu erhalten.
Öffentliche Veranstaltungen mit Großbildschirmen für die Spiele sind in den kommenden Tagen und Wochen schon angekündigt. Auch in Gaststätten und Vereinsheimen werden die Fußballspiele zu sehen sein. Je nach dem, welche Mannschaften spielen, wird mit mehr oder weniger Besuchern zu rechnen sein. Große Menschenmengen können zu Brennpunkten werden, etwa wenn zu viel Alkohol im Spiel ist, aber auch wenn Straftäter in der Menge unterwegs sind. Etwa Taschendiebe. Die Polizei berät deshalb Veranstalter schon in der Planung über das richtige Vorgehen, Zugangskontrollen, Jugendschutzbestimmungen und den Einsatz von Ordnern. Nach den Spielen rechnet die Polizei in einzelnen Fällen mit Jubelfeiern, oft verbunden mit Autokorsos. Dabei muss man wissen, dass solche Autokorsos eigentlich den Straßenraum über die Gebühr beanspruchen. Doch die Sicherheitsbehörden werden dies in einem gewissen Rahmen tolerieren. Dies bedeutet aber auch, dass die Polizei bei aller gebotenen Toleranz dort einschreitet, wo es erforderlich ist, etwa zur Beseitigung von Gefahren und zur Verfolgung oder Verhinderung von Straftaten oder Ordnungswidrigkeiten. Grundsätzlich muss die Beeinträchtigung Dritter auf ein zumutbares Maß minimiert sein. Insbesondere nachts wird die Polizei dafür sorgen, dass die Jubelfeiern nicht ausufern. Städte können Autokorsos verbieten, wenn es dadurch zu gefährlichen Situationen kommt. Teilnehmer müssen damit rechnen, dass die Polizei eingreift, wenn sie andere oder sich selbst gefährden - also beispielsweise auf der Motorhaube oder dem Autodach sitzen, im Fahrzeug stehen oder sich aus dem Autofenster lehnen. Auch wenn sich feiernde Fußgänger und Autos zu nahe kommen und dabei Menschen oder "bedeutende Sachwerte" gefährdet sind, wird die Polizei einschreiten. Gezielte Kontrollen wird die Polizei durchführen, um den Jugendschutz zu gewährleisten und Alkoholmissbrauch zu verhindern. Dies diene dem Schutz aller Teilnehmer, denn Alkohol begünstige Gewalt. Mit ihren Maßnahmen trage die Polizei dazu bei, dass die Besucher der Veranstaltungen friedlich und gefahrlos ihrer Begeisterung für den Fußball nachgehen können.



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