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Ulm News, 04.04.2014 13:54

4. April 2014 von Thomas Kießling
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Unbekannter wirft Steine auf fahrende Autos


Mit allen verfügbaren Streifen und einem Polizeihubschrauber fahndete die Polizei in der Nacht zum Freitag im Raum Ehingen/Laupheim nach einem unbekannten Steinewerfer. Zwischen 21 Uhr und 22 Uhr waren die Windschutzscheiben von drei fahrenden Autos von faustgroßen Steinen getroffen worden.

In einem der Fahrzeuge wurde eine 17-jährige Beifahrerin am Kopf getroffen und mittelschwer verletzt. Die Jugendliche war mit ihrem Vater gegen 21.40 Uhr von der B30-Anschlussstelle Laupheim Nord auf der parallel zur Bundesstraße verlaufenden L265 in Richtung Laupheim unterwegs. Kurz vor der Brücke, auf Höhe der Mönchhöfe, wurde der Pkw von einem Stein getroffen, der die Windschutzscheibe durchschlug. Wenige Minuten später traf ein Stein einen weiteren Pkw, der die Strecke in die gleiche Richtung fuhr. Der Ort lag hier rund einen Kilometer weiter in Richtung Laupheim. Der Stein schlug ebenfalls auf der Windschutzscheibe auf, prallte jedoch ab. Um 21.08 Uhr hatte der Unbekannte auf der Bundesstraße 311 auf Höhe eines Möbelhauses bei Ehingen einen Stein gegen ein Auto geworfen. Der Stein durchschlug die Scheibe, traf den Fahrer zum Glück aber nicht. Vermutlich wurde der Stein aus einem entgegenkommenden Pkw herausgeworfen. Seit dem 27. März wurden im Bereich der B311 bei Donaurieden und Erbach und der B492 zwischen Ehingen und Allmendingen vier weitere Steinwürfe gegen Autos registriert, so dass jetzt sieben Vorfälle bekannt sind. Hierbei wurde die 17-jährige verletzt, in allen Fällen entstand Sachschaden der sich auf insgesamt mehrere tausend Euro summiert.

Die Kriminalpolizei des Polizeipräsidiums Ulm hat die Ermittlungen übernommen und sucht Hinweise zu verdächtigen Fahrzeugen oder zu Personen, die an den genannten Orten aufgefallen sind oder zu Personen, die als mögliche Tatverdächtige in Frage kommen. Hinweise werden unter der Telefonnummer 0731/188-0 rund um die Uhr entgegengenommen.

Die Steinwürfe erfolgten aus Fahrzeugen heraus und vom Fahrbahnrand, eventuell auch von Brücken. Fahrzeugführer, Spaziergänger und andere Bürger werden gebeten, verdächtige Beobachtungen umgehend der Polizei mitzuteilen. In dringenden Fällen ist dies über den Notruf 110 möglich.

Betroffene Autofahrer sollten beim Aufschlag von Gegenständen gefährliche Ausweichlenkungen vermeiden und kontrolliert anhalten und das Fahrzeug sicher abstellen. Bitte sofort den Notruf 110 wählen. Für die Fahndung ist die Beschreibung möglicher Täterfahrzeuge oder Standorte des Steinewerfers wichtig.



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