Ulm News, 21.01.2014 17:03
Lagezentrum koordiniert Polizeieinsätze
Mehr als 100.000 Einsätze pro Jahr koordiniert das ab jetzt eingerichtete Führungs- und Lagezentrum des Polizeipräsidiums Ulm. Der verantwortliche Einsatzleiter vom Dienst ist für alle Einsätze verantwortlich, die in Ulm und den Landkreisen Alb-Donau, Biberach, Göppingen und Heidenheim laufen. Die Polizei sieht darin eine Gewähr für hohe Qualität und effektiven Kräfteeinsatz.
Zum Jahreswechsel wechselte in der Polizei auch die Organisation. Die Polizeidirektionen Biberach, Göppingen, Heidenheim und Ulm wurden zum Polizeipräsidium Ulm zusammengefasst. In diesem Präsidium sind mehr als 1.700 Beschäftigte eingesetzt und rund um die Uhr für die Sicherheit von rund 886.000 Einwohnern verfügbar. Den Einsatz der zahlreichen Streifen koordiniert das Führungs- und Lagezentrum im Neuen Bau in Ulm, dem Sitz des Polizeipräsidiums. Rund 50 Beschäftigte nehmen hier rund um die Uhr die Notrufe 110 aus allen vier Landkreisen und dem Stadtkreis Ulm zentral entgegen, disponieren die Polizeikräfte, führen mit technischer Unterstützung die Einsätze, dokumentieren die Maßnahmen und steuern die Informationen. Neben den etwa 100.000 Anrufen pro Jahr im Lagezentrum rufen sie rund 50.000 elektronische Nachrichten ab, bewerten und steuern sie oder leiten notwendige Maßnahmen ein. Sie bedienen die Telefonzentrale und nehmen Anfragen der vielen Streifen entgegen, etwa um die Daten kontrollierter Personen in den Datensystemen zu überprüfen. "Die Zusammenfassung zu einem großen Führungs- und Lagezentrum gewährleistet einen effektiven Kräfteeinsatz, eine professionelle Einsatzdispositon und damit ein hohes Maß an Sicherheit. Die flexible Disposition der Streifen auf den 4.155 Quadratkilometern, für die das Polizeipräsidium Ulm zuständig ist, kommt damit letztlich dem Bürger zu Gute - die Polizei kommt schnell an den richtigen Platz", so Christian Nill, Leiter des Polizeipräsidiums Ulm. Die Einsatzleiter und deren Einsatzsachbearbeiter seien meist seit mehreren Jahren in den Lagezentren tätig und verfügten deshalb über ein hohes Maß an Erfahrung. Das Polizeipräsidium sehe sich als Garant für die Sicherheit in der Region, so Nill weiter. Die schon bisher gute Arbeit der Polizeibeschäftigten wird fortgesetzt und auf diese Weise weiter verbessert. "Die Bürgerinnen und Bürger in der Region dürfen sich sicher fühlen, dafür sorgen rund 1.250 Schutzpolizisten, 250 Kriminalbeamten und 200 Tarifbeschäftigte des Polizeipräsidiums", so Nill.




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