Ulm News, 01.07.2012 18:04
437 Notrufe bei den Ensatzstellen wegen Unwetter
Am Samstag Abend ab ca. 20:30 Uhr kam es in den Landkreisen Neu-Ulm, Günzburg und Unterallgäu zu einem schweren Gewitter mit Orkanböen, heftigem Starkregen und stellenweise Hagel. Eine deutliche Beruhigung des Wetters war erst gegen Mitternacht festzustellen. Bei der Einsatzzentrale des Polizeipräsidiums Schwaben Süd/West gingen im o.a. Zeitraum 437 Notrufe ein, welche überwiegend im Zusammenhang mit dem Unwetter gestanden sind.
Bei der Integrierten Leitstelle Donau/Iller (ILS) wurde in 302 Fällen eine Alarmierung einer Feuerwehr vorgenommen. Fast alle Feuerwehren der betroffenen Landkreise sowie das Technische Hilfswerk wurden in Komplettstärke alarmiert. Die Feuerwehren / das THW waren angehalten die anstehenden Einsätze selbständig abzuarbeiten. Die überwiegende Anzahl der Einsätze bezog sich auf blockierte Strassen und Bahnstrecken durch umgeknickte Bäume oder Verkehrszeichen, Stromausfälle, Blitzeinschläge, Schäden durch umherfliegende Dachziegel u.ä., Verkehrsunfälle in Zusammenhang mit blockierten Strassen, beschädigte Strom- / Telefonleitungen sowie in Zusammenhang mit dem Unwetter verletzte Personen. Bis zum jetzigen Zeitpunkt -wurden 42 Fahrzeuge durch daraufstürzende Bäume zum Teil erheblich beschädigt. -wurden 11 unwetterbedingte Verkehrsunfälle durch die Polizei aufgenommen. -wurden 8 Personen zum Teil schwer verletzt. -entstand in einem Wohnhaus in Weißenhorn durch Blitzeinschlag ein Brand im Dachgeschoss Schaden ca. 50.000,-- EUR - 2 leichverletzte Personen. -wurden ca. 150 Verkehrseinsätze wegen umgestürzter Bäume abgewickelt. -kam es in den Bereichen Illertissen, Günzburg, Leipheim, Burgau und Neu-Ulm zu Stromausfällen. Zudem war kurzfristig die Trinkwasserversorgung im gesamten Stadtgebiet Leipheim ausgefallen. Im Nachbarlandkreis Dillingen (Zuständigkeitsbereich Polizeipräsidium Schwaben/Nord) kam eine junge Autofahrerin aus Günzburg in ihrem Fahrzeug ums Leben, nachdem ein Baum auf das fahrende Fahrzeug gestürzt war. Aufgrund der Vielzahl der unwetterbedingten Einsätze waren und sind die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Polizei, der ILS Donau/Iller, des Rettungsdienstes, der Feuerwehren und des THW immernoch stark gefordert.




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