Ulm News, Heute, 09:46
Feuerwerk trotz Fastenanfang: die Uuulmer mit Kantersieg
Am Aschermittwoch bringen die Uuulmer ein Offensivfeuerwerk aufs Parkett und besiegen die formstarken EWE Baskets Oldenburg mit 101:72.
Nächstes Spiel ist für die Uuulmer wieder zuhause, am 6. März im Schwabenderby gegen Ludwigsburg.
Am Aschermittwoch belohnen die Uuulmer jeden Fan, der den Weg in die ratiopharm arena auf sich genommen hatte. Mit einem Traumstart überrollten die Hausherren die Nordlichter aus Oldenburg wortwörtlich. 31 eigene Zähler standen acht gegnerischen nach zehn gespielten Minuten gegenüber und konnten auch vom heißgelaufenen MVP-Anwärter Chris Clemons (37 Punkte) nicht mehr eingeholt werden. Wichtige Impulse lieferten die Doppelstädter in der Defensive und am offensiven Brett. Gerade einmal 72 Punkte ließen die Uuulmer von der besten Offensive der BBL zu – 20 Offensivrebounds ebneten zugleich den Weg zum nächsten Heimerfolg, bei welchem alle eigenen Spieler zu Punkten kamen. „Ich bin glücklich darüber, wie wir heute gespielt haben. Ich denke, das erste Viertel war dafür entscheidend. Mir hat gefallen, wie wir den Ball bewegt haben. So möchte ich immer spielen. Das ist das Ergebnis, das wir wollen. Ich wünsche Oldenburg alles Gute für die kommenden Finals“, betont Ulms Cheftrainer Ty Harrelson nach dem Spiel.
Blitzstart ebnet klaren Uuulmer Vorsprung
Mit viel Energie und einem sicheren Händchen eröffnete Tommy Klepeisz das Derby und markierte früh sieben Punkte für die Uuulmer. Auch Joel Soriano setzte offensive Akzente und trug sich schnell in die Scorerliste ein. Defensiv präsentierten sich die Uuulmer hellwach und ließen den Gästen aus Oldenburg kaum Luft zur Entfaltung – nach vier Minuten standen lediglich zwei Punkte auf deren Konto. Zwar fanden die Oldenburger zwischenzeitlich bessere Lösungen, doch insbesondere Malik Osborne sorgte mit wichtigen Aktionen dafür, dass der Vorsprung weiter anwuchs und erstmals zweistellig wurde. Ulm dominierte das erste Viertel klar und setzte sich früh deutlich ab (31:8, Q1). Auch im zweiten Abschnitt behaupteten die Hausherren ihre Kontrolle: Oldenburg kam offensiv besser in den Rhythmus, doch die Uuulmer hielten konsequent dagegen und gingen mit einer weiterhin komfortablen Führung in die Halbzeit (52:32, Q2).
Souveräner Schlussakt krönt starke Teamleistung
Auch nach dem Seitenwechsel blieb Ulm tonangebend. Tommy Klepeisz und Tobias Jensen eröffneten das dritte Viertel mit sicherer Hand von jenseits der Dreierlinie, während Soriano und Smith ihre Punkte souverän von der Freiwurflinie beisteuerten. Mit konsequentem Rebounding und gutem Ballmovement erschwerte Ulm den Gästen von den EWE Baskets Oldenburg weiterhin jeden offensiven Rhythmus. Einziger dauerhafter Gefahrenherd blieb Christopher Clemons, der aus der Distanz traf und verhinderte, dass der Rückstand noch deutlicher anwuchs. Die komfortable Führung hatte jedoch auch vor dem Schlussabschnitt Bestand (77:55, Q3). Im letzten Viertel dauerte es zunächst, bis die ersten Punkte fielen, ehe Malik Osborne mit einem Dreier und sicheren Freiwürfen das Tempo wieder anzog.
Oldenburg stemmte sich zwar gegen die drohende Niederlage, fand aber keine Mittel, den früh erspielten Vorsprung entscheidend zu verkürzen. Ein krachender Dunk von Ledlum setzte ein weiteres Ausrufezeichen, während Simon von der Linie und erneut Ledlum nachlegte. So schraubte Ulm den Abstand zwischenzeitlich auf nahezu 30 Punkte und sicherte sich einen souveränen Heimsieg (101:72, Q4).
Uuulmer punkten vielseitig
Bester Werfer der Uuulmer war Mark Smith, der mit 19 Punkten nicht nur als Topscorer überzeugte, sondern mit einer Effektivität von 24 auch statistisch den größten Einfluss auf das Spiel nahm. Direkt dahinter reihte sich Malik Osborne ein, der 15 Zähler und eine starke Effektivität von 18 auflegte. Ebenfalls zweistellig punkteten Joel Soriano (12), Chris Sengfelder (11) sowie Trevor Ledlum und Tommy Klepeisz mit jeweils zehn Punkten. Für die Spielorganisation zeichnete Justin Simon verantwortlich, der sieben Assists lieferte.
Orange-Mixed Zone:
Head Coach Ty Harrelson: „Ich bin glücklich darüber, wie wir heute gespielt haben. Ich denke, das erste Viertel war dafür entscheidend. Mir hat gefallen, wie wir den Ball bewegt haben. So möchte ich immer spielen. Das ist das Ergebnis, das wir wollen. Ich wünsche Oldenburg alles Gute für die kommenden Finals."




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