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Ulm News, 22.04.2024 15:53

22. April 2024 von Thomas Kießling
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Ulmer Parkhäuser setzen zukünftig auf Kennzeichenerkennung


Immer mehr Parkhäuser in Deutschland nutzen mittlerweile jedoch auch andere Technologien, um sicherzustellen, dass die Autofahrer für ihre Parkzeit den korrekten Betrag zahlen.

Ein Parkticket hatten die meisten Autofahrer schon einmal in der Hand. Das typische Ticket weist dabei einen Magnetstreifen auf und wird bei der Einfahrt ins Parkhaus oder auf dem abgeschlossenen Parkplatz ausgegeben. Bei der Ausfahrt muss es, nachdem es am Kassenautomaten bezahlt wurde, wieder in den Automaten gesteckt werden.
Immer mehr Parkhäuser in Deutschland nutzen mittlerweile jedoch auch andere Technologien, um sicherzustellen, dass die Autofahrer für ihre Parkzeit den korrekten Betrag zahlen.  In Ulm ist dies jedoch bis jetzt noch nicht der Fall. Die Parkhäuser setzen bereits seit ungefähr 45 Jahren die klassischen Parktickets. Dies wird sich jedoch bald ändern. Doch aus welchem Grund eigentlich?

Wie sieht das Parken der Zukunft in Ulm aus?

Schon bald sollen die Autofahrer in Ulm in den Genuss der automatischen Kennzeichenerkennungen kommen, wenn sie ihr Auto im Parkhaus abstellen.
Beim Einfahren wird das Auto gescannt, vor der Ausfahrt wird das Kfz-Kennzeichen in den Parkautomaten eingegeben − schon erscheint auf dem Display der fällige Betrag. Nach der Bezahlung kann das Parkhaus einfach verlassen werden. Gut ist es dann natürlich, wenn das eigene Fahrzeug mit einem eingängigen Kennzeichen ausgestattet ist. Viele Menschen entscheiden sich bei der Zulassung ihres Fahrzeuges ohnehin für ein Wunschkennzeichen. Die Verfügbarkeit von Kennzeichen prüfen ist dabei mittlerweile ganz bequem online möglich.

Immer wieder Probleme mit dem Ticket 

Aktuell handelt es sich bei dem beschriebenen Szenario jedoch noch um Zukunftsmusik. Die Ulmer Parkhäuser setzen heute noch auf das altbewährte Ticket. Jedoch hat dies durchaus seine Tücken. Genau das ist auch der Grund, weshalb die Parkhäuser bald auf eine andere Technik umsteigen.

Täglich gibt es in den Ulmer Parkhäusern Fälle, bei denen Autofahrer Probleme mit ihrem Parkticket erleben. Sie können dann beispielsweise nicht ausfahren. Natürlich handelt es sich bei den Fällen unter insgesamt mehreren tausend Parktickets um Ausnahmen. Allerdings sorgen diese dennoch für große Ärgernisse und Verzögerungen.

Das Parkticket mit Magnetstreifen ist sehr anfällig für Beschädigungen. Diese können sich bereits ergeben, wenn das Ticket ungünstig im Portemonnaie liegt. Der Automat kann das Ticket dann nicht mehr korrekt lesen. Auch durch einen Kontakt mit dem Smartphone können die Magnete die Informationen auf der Parkkarte zerstören. Mit einem beschädigten Magnetstreifen wird das Ticket nicht mehr erkannt.

Wie werden die Informationen auf den Parktickets beschädigt?

Auf dem Parkticket findet eine magnetische Speicherung der Informationen statt. Sobald ein anderer Magnet mit dem Magnetstreifen des Parktickets in Kontakt kommt, kommt es zu einer Löschung der Informationen. Verantwortlich muss dafür im Übrigen nicht unbedingt das Smartphone sein. Auch magnetische Verschlüsse an Portemonnaie und Handtasche können die Daten bereits zerstören. 

Automatische Kennzeichenerkennung wird ab Juli eingeführt

In einigen Ulmer Parkhäusern sollen solche Probleme in Zukunft vermieden werden. Deshalb schaffen sie die traditionellen Parktickets bald ab. Die automatische Kennzeichenerkennung soll in diesen Parkhäusern ab dem 1. Juli eingeführt werden. Entsprechende Hinweise darauf, dass eine Registrierung der Kennzeichen bei Ein- und Ausfahrt erfolgt, werden neue Schilder liefern.
Sobald das Fahrzeug das Parkhaus wieder verlässt und die Gebühr ordnungsgemäß entrichtet wurde, werden die Daten umgehend gelöscht. Dauerparker stellen dabei jedoch eine Ausnahme dar. Auch weitere Parkhäuser der Stadt wollen nachziehen.
Ab dem 1. November soll dann die Kennzeichenerkennung somit auch im Congress Centrum, im Parkhaus Deutschhaus und dem Rathaus-Parkhaus praktiziert werden.



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