Ulm News, 24.10.2010 10:54
Razzia im "Ohm" - 20 Gäste nach Drogenfunden vorübergehend festgenommen
In den frühen Morgenstunden des heutigen Sonntag, wurde die Discothek Ohm in Neu-Ulm von Beamten der Kripo und der Polizeiinspektion Neu-Ulm durchsucht. Bei der Razzia wurden insgesamt 20 Personen vorläufig festgenommen; die meisten dieser waren in Besitz von Betäubungsmitteln, entsprechende Ermittlungsverfahren wurden eingeleitet.
Seit Monaten lagen der Polizei entsprechende Erkenntnisse vor, dass der in der Lessingstraße in Neu-Ulm gelegene Club als Umschlagplatz für Betäubungsmittel überregional bekannt ist. Regelmäßig im Nahbereich der Diskothek durchgeführte Kontrollen erhärteten den Verdacht auf den missbräuchlichen Umgang unerlaubter Betäubungsmittel durch Besucher des Clubs. Bei den zahlreichen Aufgriffen der Neu-Ulmer Drogenfahnder wurden in der Vergangenheit bei den kontrollierten Personen überwiegend Amphetamine (Speed, Ecstasy), LSD-Trips und Cannabisprodukte sichergestellt. So wurden in diesem Jahr bereits gegen 48 Personen Ermittlungsverfahren wegen Verstößen nach dem Betäubungsmittelgesetz eingeleitet, welche im direkten Umfeld des Clubs in Besitz unerlaubter Drogen angetroffen wurden. Konkrete Hinweise, dass in den Räumlichkeiten des Clubs mit Betäubungsmittel gehandelt wird, erhärteten sich ebenso. Mehrere der kontrollierten Personen führten größere Mengen an Betäubungsmitteln mit sich.
Die Räumlichkeiten des Clubs wurden heute Morgen in der Zeit von 1.20 Uhr bis 03.30 Uhr von einem größeren Aufgebot von Polizeikräften durchsucht. Alle in der Diskothek anwesenden 145 Personen wurden im Hinblick auf eventuell mitgeführte Betäubungsmittel körperlich durchsucht.
Bereits seit geraumer Zeit liefen bei der Polizeiinspektion Neu-Ulm die Vorbereitungen für diese Razzia, bei der in der vergangenen Nacht ca. 150 Polizeibeamte im Einsatz waren. Über die Staatsanwaltschaft Memmingen war im Vorfeld ein entsprechender Durchsuchungsbeschluss erwirkt worden.
Die Durchführung der großangelegten Durchsuchungsmaßnahmen erfolgte durch das, für solche Einsätze spezialisierte Unterstützungskommando (USK) der Bereitschaftspolizei aus Dachau. Beamte der Kriminalpolizeiinspektion Neu-Ulm, des Einsatzzuges Neu-Ulm sowie mehrere Diensthundeführer mit Rauschgiftspürhunden waren an dem Einsatz ebenso beteiligt. Auch das THW Neu-Ulm unterstützte den Einsatz mit Zelten, Strahlern und Heizgeräten. Aus Sicht der Polizeiinspektion Neu-Ulm verlief der Einsatz planmäßig und reibungslos.
Insgesamt 17 der bei der Aktion kontrollierten Personen waren in Besitz von Betäubungsmitteln, darunter Kokain, Amphetamine und Cannabis. Bei zwei Personen besteht der Verdacht des Handeltreibens mit Betäubungsmitteln. Darüber hinaus wurden drei Personen wegen Beleidigung (zum Nachteil von Polizeibeamten) sowie Urkundenfälschung angezeigt.
Die 20 vorläufig festgenommenen Personen wurden nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wieder entlassen.
In der Diskothek wurden darüber hinaus verschiedene Betäubungsmittel aufgefunden, welche bislang noch keiner der anwesenden Personen zugeordnet werden konnten. Hier schließen sich Spurensicherungsmaßnahmen und weitere Ermittlungen an.
Vertreter der Staatsanwaltschaft Memmingen sowie des Ordnungsamtes der Stadt Neu-Ulm waren vor Ort und in den Einsatz miteingebunden. Die zuständigen Sicherheitsbehörden prüfen nun, ob durch die Betreiber die entsprechenden Auflagen erfüllt bzw. die erforderliche Zuverlässigkeit gegeben ist oder ob der Betreiber sein Betriebskonzept zur Entzerrung und Unterbindung des offensichtlich vorhandenen kriminalitätsgeneigten und sozialschädigenden Umfelds ändern muss.
Polizeioberrat Michael Keck, Dienststelleleiter der Polizeiinspektion Neu-Ulm und Gesamteinsatzleiter: „Wir haben die negative Entwicklung im Bereich d
er Diskothek aufmerksam verfolgt und der heutige Einsatz soll eine klare Botschaft vermitteln: gegen erkannte Brennpunkte der Betäubungsmittelkriminalität wird konsequent vorgegangen.“
25. October 2010 von Mary
Q manatafahrer Haschischspritzen!!, wo gibts denn sowas? du bist wohl mit deinem manta zu oft gegen die hauswand gefahren oder hattest du ein paar jackys zuviel? Und geschlechtsverkehr kennst du wohl auch nur vom hörensagen wie die heiße geschichte von den haschischspritzen vorm kindergarten. mann o mann, das gibtsw doch gar nicht
25. October 2010 von JoshI
War doch klar das sowas früher oder später passiert! Schaut man sich doch mal das Publikum an, 80% Junkies die nicht mehr wissen wie man feiert ohne sich was einzuwerfen!
Allein schon die so genannten "Haus-djs", die eigentlich vorzeige DJs für nen Club sein sollten und nicht jedes mal wenn sie auflegen so drauf sind das sie ned mal mehr gerade aus schauen können. Solche Leute sollte man ned auflegen lassen oder Haus-djs nennen, außer man legt es drauf an das der Club nen Scheiß ruf hat wenn der Club sowas sogar noch unterstützt!
25. October 2010 von Mantafahrer
Richtig so. NULL TOLLERANZ.
Wenn man es in sogenannten "Clubs" toleriert , dass dort Rauschgift konsumiert wird und vorehelicher Geschlechtsverkehr angebahnt wird liegen morgen vor unseren Kindergärten Haschischspritzen und vor unseren Grundschulen laueren Dealer.
Weiter so Bayern-Polizei!
25. October 2010 von ulmer82
@Snimilix ...du bist doch für den einsatz von nacktscennern an jedem Clubeingang :-D
24. October 2010 von Mary
Ja aber 150 Polizisten!!!?? Gegen 145 Gäste. Was haben die denn das im Ohm erwartet? Eine Ladung Koks und einen Haufen Großdealer? Ich will das auch nicht bagatellisieren. Man muss sich ja nicht bei jedem Clubbesuch zu knallen.
24. October 2010 von smilix
Und wie sich der Einsatz rechtfertigt!
KEINE DROGEN !!! Scheiß Bagatellisierung !!!
Ich hoffe das war ein Ausrufezeichen und bringt auch andere Clubbetreiber zum Nachdenken...
24. October 2010 von ulmer82
In jedem anderen Club werden genauso Drogen genommen egal ob Theatro, Myers usw!
die weiblichen Besucher des Clubs mußten sich komplett ausziehen ohne jeglichen verdacht .....sowas ist eine schweinerei!!!
Der Einsatz ist absolut nicht gerechtfertigt die Besitzer und Türsteher haben alles mögliche getan um Drogen einzudämmen.....



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25. October 2010 von knobi
Richtig, NULL TOLERANZ!
Gesetze gelten für alle und erst recht für Besucher der diversen Etablishments in der Lessingstraße. Es vergeht kein WE wo nicht die
Polizisten dort antreten müssen.
aber ich hoffe das ist nur der Anfang ... in jeder Disse gehört der Laden mal aufn Kopf gestellt.
Schade das die ehrbaren Discobesucher dann mit hineingezogen werden.
so long