Ulm News, 17.01.2025 12:30
Es geht wieder los: 2. Liga-Rückrundenstart für die Spatzen – und das gleich gegen Lautern
Lauter „harte Spiele“ erwartet SSV-Trainer Thomas Wörle in der Rückrunde. Ob es denn lauter Endspiele um den Klassenerhalt werden, wurde er auf der PK gefragt. Das aber verneinte der Coach – doch gleich zu Anfang geht es gegen wen? Klar, gegen Lautern.
Auf dem Betzenberg steht das Fritz-Walter-Stadion, morgen Samstag 13.00 Uhr zum Anpfiff der Partie 1. FC Kaiserslautern gegen den SSV Ulm 1846 Fußball werden auf dem "Betze" rund 45.000 Zuschauer erwartet (Fassungsvermögen 49.780) – darunter erfreulicherweise 3000 aus Ulm. „Das wird wieder eine tolle Kulisse, auf die wir uns freuen mit unseren super Fans im Rücken“, sagt Thomas Wörle. Bis auf Dennis Chessa (5. Gelbe und damit Sperre) kann er auf alle Profis setzen, wobei Geyer und Higl erst in dieser Woche ins Mannschaftstraining eingestiegen sind. Deren Einsatz ist fraglich.
Gut möglich aber, dass der Winterneuzugang Oliver Batista Meier mit von der Partie sein wird. Der Deutsch-Brasilianer soll den Phantom-Schmerz nach Leo Scienza beheben (Weggang im Sommer und Traumtor vorgestern in Bremen für die Heidenheimer).
Vielleicht kriegt der Offensivallrounder, der von Dynamo Dresden kam (ulm-news berichtete ausfühlich) auch einen Überraschung-Nebenmann, der in dieser Saison erst einmal für den SSV auflaufen durfte: Andreas Ludwig. Vorteile für ihn: Erfahrung und Linksfuß – „vielleicht müssen wir uns mit mehr Routine und Gelassenheit gegen den Gegner durchsetzen“, wollte der Trainer die Testspielerfahrungen nicht unterbewerten.
Mehr Cleverness hatte Tom Wörnle damit wohl auch gemeint: länger den Ball halten, auch mal das Tempo rausnehmen, auch mal Luft holen – denn 90 Minuten Anlaufen und Pressing geht nicht, auch wenn die Ulmer damit ihre Auszeichnung als bislang zweitbeste Verteidigung der Liga errungen haben – aber: sie sind halt auch die zweitschlechteste Offensive, da gilt es vorne mal mehr Kraft und Coolness vor dem Tor zu beweisen.
Und hinten sollte nicht wie zum Hinspiel ein dubioser Elfer in der Schlussphase passieren. Der Ball war fast schon raus aus dem 16er, ein Lauterer stellte den Fuß dazwischen und wird von Kapitän Jo Reichert getroffen. Nach diesem Elferschock kam auch gleich noch das 1:2 nach 1:0-Führung – bitter.
Morgen Samstag, 18. Jan. 2025 umd 13.00 Uhr gilt´s dann – Lautern gegen Ulm – und das Wochende drauf gegen Tabellschlusslicht Regensburg. Die Spatzen konnen nun in zwei Spielen richtig Drive aufnehmen, dann kann das eine richtig schöne Rückrunde werden.




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