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Ulm News, 09.11.2022 16:00

9. November 2022 von Ralf Grimminger
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860 Erstsemester beginnen ihr duales Studium an der DHBW Heidenheim


Den ersten Schritt in eine erfolgreiche berufliche Zukunft machten 860 Erstsemester-Studierende. Sie starteten Anfang Oktober ihr Studium an der Dualen Hochschule Baden-Württemberg (DHBW) Heidenheim. Insgesamt sind somit ab dem neuen Studienjahr rund 2400 Studierende in 23 Bachelor-Studiengängen an der DHBW Heidenheim immatrikuliert.

„Die kontinuierlich hohe Zahl an Studierenden zeigt uns, wie attraktiv das duale Studienmodell sowohl für junge Menschen als auch für Unternehmen und soziale Einrichtungen ist“, sagt Prof. Dr.-Ing. Dr. Rainer Przywara, Rektor der DHBW Heidenheim. Die meisten Studienanfänger kommen aus Baden-Württemberg und Bayern. „Wir decken mit unserem Studienangebot den Bedarf an Nachwuchskräften für die Region ab“, sagt Prof. Dr.-Ing. Dr. Rainer Przywara. „Zudem ziehen wir qualifizierte Studienanfänger aus ganz Deutschland nach Heidenheim.“
Auch der internationale Austausch läuft wieder auf Hochtouren. 16 internationale Studierende und 19 ausländische Teilnehmer*innen des einjährigen Studienvorbereitungsjahrs „Bridge Year“ lernen dieses Semester an der Hochschule in Heidenheim. Sie kommen unter anderem aus Taiwan, Frankreich, Jordanien, Mexiko und Botswana. Besonders freut sich Rektor Przywara, dass durch den Förderverein der Hochschule und die Hanns-Voith-Stiftung auch neun junge Menschen aus der Ukraine am Bridge Year teilnehmen können.
„Damit leisten wir zwar global betrachtet einen kleinen Beitrag, aber für diese neun jungen Menschen ist es ein wichtiger Schritt in Richtung beruflicher Zukunft“, so der Rektor. Neu und direkt erfolgreich gestartet ist der Studiengang Mechatronik, der in modernen Laboren vermittelt, wie mechatronische System verstanden und optimiert werden können. Außerdem lernen die Studierende Robotik, unternehmerisches Basiswissen und Zukunftstechnologien wie Industrie 4.0 und Internet der Dinge kennen. „Damit können wir junge Menschen für die rasanten Entwicklungen in der digitalen Welt qualifizieren“, freut sich Rektor Przywara.
Auch die Pionierrolle im Gesundheitswesen zahlt sich aus. Die DHBW Heidenheim ist seit 2013 Vorreiter in der Akademisierung und gehörte bundesweit zu den ersten Standorten, an denen Hebammen, medizinisch-technische Assistent*innen sowie Ergo- und Physiotherapeut*innen akademisch ausgebildet wurden. „Die Studierendenzahlen im Gesundheitsbereich sind in den vergangenen Jahren stetig gestiegen, was auch daran liegt, dass wir inhaltlich am Ball bleiben und uns stets weiterentwickeln“, sagt Prof. Dr.-Ing. Dr. Rainer Przywara. Zuletzt wurde unter anderem der Studiengang Angewandte Hebammenwissenschaft primärqualifizierend als grundständiges duales Studium mit hohem Praxisbezug umgewandelt. Gut angenommen werden auch die in den vergangenen Jahren neu eingeführten Studienangebote mit Digitalisierungsschwerpunkt, darunter BWL – Digital Business Management, BWL – Digital Commerce Management und das projektzentrierte Informatikstudium.
„Unser Studienangebot deckt den Bedarf der Dualen Partner, indem es das Interesse der Studieninteressierten weckt“, weiß Przywara. Gleichzeitig wünscht er sich, dass noch weitere Duale Partner einsteigen und Studienplätze anbieten. „Für Unternehmen und soziale Einrichtungen ist das duale Studium eine einzigartige Möglichkeit, um passgenau Fach- und Führungskräfte von morgen zu gewinnen.“ Mit 360 Studierende in 25 Studiengängen kann auch der Duale Master der DHBW sehenswerte Erstsemesterzahlen vorweisen. Davon haben ca. 20 einen Bachelor der DHBW Heidenheim in der Tasche. Insgesamt studieren seit diesem Studienjahr rund 1 600 Fach- und Führungskräfte in einem Master-Programm der DHBW.

Mit nahezu 2 400 Studierenden, 23 verschiedenen Bachelor-Studiengängen aus Technik, Wirtschaft, Sozialwesen und Gesundheit sowie rund 900 Dualen Partnern ist die im Jahr 1976 gegründete DHBW Heidenheim einer von neun Standorten der ersten dualen, praxisintegrierenden Hochschule in Deutschland. Die Duale Hochschule Baden-Württemberg (DHBW) zählt mit ihren derzeit rund 34 000 Studierenden und 9 000 kooperierenden Unternehmen und sozialen Einrichtungen sowie über 200 000 Alumni zu den größten Hochschulen des Landes.



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