Ulm News, 22.05.2011 00:00
"Jedermann“ von Hugo von Hofmannsthal in Ulm
Das Spiel der Salzburger Festspiele vom Sterben des reichen Mannes mit Schauspielerin Christine Neubauer „Jedermann“ von Hugo von Hofmannsthal wird unter Beteiligung namhafter Schauspieler als fester Bestandteil der Salzburger Festspiele seit 1920 aufgeführt. Dieses Jahr wird das Spiel im Rahmen der Sommerfestspiele Ulm 2011 am Donnerstag, 14. Juli, 20 Uhr erstmalig im historischen Hof des Kloster Wiblingen in Ulm aufgeführt.
Unter der Regie von Peter Willy Willmann tritt Schauspielerin Christine Neubauer als „Buhlschaft“ als prominenteste Darstellerin auf. Otto Sanders als „Stimme Gottes“ sowie Peter Willy Willmann als „Jedermann“ tragen zu dieser aufwendigen Inszenierung bei. Hugo von Hofmannsthals „Jedermann“ - das Spiel vom Sterben des reichen Mannes“ ist ein Klassiker der Weltliteratur. „Jedermann“ lebt in Reichtum, Saus und Braus und schert sich um seine Mitmenschen so wenig wie um sein Seelenheil. Bis ihn der Tod vor Gottes Richterstuhl lädt und er erkennen muss, dass all seine irdischen Besitztümer hier nichts wert sind. Jahr um Jahr reißen sich die großen Schauspielstars darum, in Salzburg die Hauptrollen – Jedermann, Buhlschaft und Teufel – zu spielen. Seit das Stück 1920 zur Eröffnung der ersten Salzburger Festspiele auf dem dortigen Domplatz vorgetragen wurde, ist es untrennbar mit dem Festival verbunden. Doch auch jenseits des Domplatzes erfreut sich der „Jedermann“ einer quicklebendigen Aufführungstradition. Nur einen Katzensprung entfernt ist eine der beliebtesten „Jedermann“-Produktionen überhaupt entstanden: Peter Willy Willmanns Inszenierung für die Kulturbühne Salzburg. Mit zahlreichen Aufführungen bei namhaften deutschen und österreichischen Bühnen und Festivals hat sich diese Aufführung regelrecht zum Theater-Schlager entwickelt. Mit Christine Neubauer ist es dem Sommerfestival Ulm 2011 gelungen, die Rolle der „Buhlschaft“ perfekt zu besetzen. Auf der Bühne des pittoresken Hofes des Kloster Wiblingens wird sie unter Peter Willy Willmann glänzen. Neubauer hat für ihre schauspielerische Leistung bereits zahlreiche Preise erhalten, darunter die Goldene Romy für die beliebteste Schauspielerin oder den Bambi in der Kategorie Fernsehen. Willmanns „Jedermann“ liegt eine gestraffte, modernisierte Textfassung des Mysterienspiels zugrunde, in der die alte Parabel vom guten und moralisch einwandfreien Leben erfrischend aktuell und glaubwürdig erzählt wird. Die Inszenierung ist opulent und volkstümlich: Sie verwendet die Originalkostüme der Salzburger Festspiele von 1959 und sorgt mit einem beeindruckenden Aufgebot an Falken, Pferden und Fackeln sowie Tanzeinlagen der Münchner Moriskentänzer zur mittelalterlichen Musik des Ensembles Capella Monacensis für eine unvergleichlich dichte Atmosphäre.




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