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Ulm News, 10.08.2019 22:14

10. August 2019 von Ralf Grimminger
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Aus im DFB-Pokal: SSV Ulm 1846 unterliegt dem 1. FC Heidenheim mit 0: 2


Der SSV Ulm 1846 hat die Sensation nicht geschafft: Die Spatzen unterlagen am Samstagabend dem 1. FC Heidenheim in der ersten Runde des DFB-Pokals verdient mit 0:2 Toren. Die Ulmer hatten sowohl in der ersten als auch in der zweiten Hälfte mehr und bessere Chancen, die Tore - ein frühes Kopfballtor von Robert Leipertz in der siebten Minute und ein sicher geschossener  Foulelfmeter vom Marc Schnatterer (72.) - machten aber die Gäste. Die 18 000 Zuschauer im Donaustadion sahen keinen Pokalkracher, da beide Teams sehr bemüht waren, das Spiel und den Ball zu kontrollieren.  

Dem SSV Ulm 1846 ist die Sensation nicht gelungen. Bei bestem Fußballwetter und vor einer stattlichen Fankulisse im Ulmer Donaustadion unterlagen die Ulmer Spatzen der Mannschaft des Zweitligisten 1. FC Heidenheim mit 0:2  Toren. Die 18 000 Zuschauer im Ulmer Donaustadion sahen ein wenig spannendes Fußballspiel, das der Favorit aus Heidenheim  für sich entschied. Die Gäste, die das Spiel gegen die ebenfalls sehr kontrolliert speilenden Ulmer immer unter Kontrolle hatten, feierten am Ende einen verdienten Sieg. 
In der 29. Minute setzte sich Marcel Schmidts auf der linken Seite durch, sein Abschluss konnte FCH-Keeper Kevin Müller aber parieren und der Nachschuss verfehlte das Tor knapp.  Die Fans im Donaustadion spürten nun, dass für die Mannschaft von Holger Bachthaler etwas möglich ist und peitschten  die Spieler nach vorne.  Im Verlauf der ersten Halbzeit entwickelte sich ein ausgeglichenes Spiel, in dem nur selten ein Klassenunterschied zu
sehen war.  In der 58. Minute musste Christian Ortag gegen Marc Schnatterer parieren, nachdem Heidenheim den Ball erobert und schnell umgeschaltet hatte.
Nach 63 Minuten hatte Ardian Morina eine Schusschance, die zur Ecke geklärt werden konnte.  Nur eine Minute später scheiterte Morina erneut an Kevin Müller nachdem er sich zusammen mit Burak Coban durchgespielt hatte.  Der SSV hatte nun ein Chancenplus und hätte den Ausgleich inzwischen verdient gehabt. Stattdessen traf der 1. FC Heidenheim zum 2:0.  Schiedsrichter Badstübner zeigte nach einem Zweikampf im Strafraum auf den Punkt, den fälligen Strafstoß verwandelte Marc Schnatterer sicher. 
Die Heidenheimer ziehen nun in die zweite Runde des Pokalwetbewerbs, während für die diesmal etwas  zaghaften Ulmer, die im vergangenen Jahr Pokalsieger Frankfurt in enem packenden Pokalfight aus dem Wettbewerb geworfen hatten,  bereits in der ersten Runde Schluss ist. Insgesamt fehlte den Ulmern ein wenig Mut, Härte und Feuer, was das Spiel zu einem richtigen Pokalderby gemacht hätte - und Stürmer, die die herausgespielten Chancen auch verwerten. Die Stürmer Burak Coban, Steffen Kienle, der sehr lange verletzt pausierte, und Felix Higl, immerhin Ulmer Toptörjäger in der vergangenen Rückrunde, wurden erst  spät eingewechselt. Nur Coban sorgte für etwas Unruhe in der Heidenheimer Abwehrreihe. Der Stürmer Lux und der Kreativspieler Sapina, der möglicherweise dem Ulmer Angriffsspiel neue Impulse geben hätte können, wurden nicht eingesetzt.   
Das Spiel blieb auf dem Platz fair und auch unter den Fans gab es keine Reibereien. Die Heidenheimer Fans freuten sich über den Sieg, höhnten aber über die fehlende Stimmung im Stadion. Für die meinten die Ulmer Fans, zu Beginn des Spiels mit Rauchpyros sorgen zu müssen. In Richtung der Security-Mitarbeiter warfen sie laute Böller. Das Spielfeld war kurzzeitig eingenebelt, weswegen das Pokalderby etwas verspätet angepfiffen wurde. 

Aktuelle Fotos vom Spiel gibt es hier.   



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