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Ulm News, 08.04.2019 00:31

8. April 2019 von Ralf Grimminger
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Ulmer Basketballer gewinnen in Ludwigsburg mit 92:98 Punkten


ratiopharm ulm hat das wichtige Derby in Ludwigsburg mit 92:98 Pinkten gewonnen. Ein tolles Spiel machte Dwayne Evans, dem am Ende zwei Assists zum Triple Double fehlten. Das nächste Big Point-Spiel ür die Ulmer >Korbjäger ist bereits am kommenden Samstag gegen Würzburg.

Vielleicht hatte der Appell, den Thorsten Leibenath unter der Woche an die Schiedsrichter der easyCredit BBL gerichtet hatte, ja doch Erfolg. Oder die Unparteiischen wollten dem Ulmer Head Coach zu seinem 44. Geburtstag ein Geschenk machen. Geschadet hat es dem Ulmer Spiel sicher nicht, dass die Schiedsrichter die robuste Spielweise der Ludwigsburger mit insgesamt 35 Fouls ahndeten, was ratiopharm ulm 45 Freiwürfe ermöglichte. Während die Gäste ihre Freiwürfe mit einer 80-prozentigen Trefferquote versenkten, versagten Ludwigsburgs Konstantin Klein 20 Sekunden vor Ende der Partie beim Stand von 92:95 an der Freiwurflinie die Nerven. Angeführt von Javonte Green gelang es den Ulmern nach einem 13-Punkte-Rückstand die defensive Intensität in der zweiten Halbzeit deutlich zu erhöhen. „Der Coach hat uns in der Halbzeit noch einmal an die Bedeutung der Partie erinnert und wir haben uns alle zusammengerauft“, so der Ulmer Topscorer, der seinen 21 Punkten vier Steals hinzufügte.
„Die Mannschaft hat mich und vor allem sich heute mit dem Derbysieg beschenkt“, freut sich Leibenath. „Das Team hat heute großen Charakter gezeigt“ so der Jubilar. Dem Big Point in Ludwigsburg folgt nun am kommenden Samstag das Duell mit Würzburg, das mit einem Spiel und einem Sieg mehr als ratiopharm ulm (8.) auf Rang sieben der Tabelle geführt wird. Los ging es mit einer Überraschung – und zwar mit einer, die sich auszahlen sollte. Leibenath, der darauf verzichtete, Bogdan Radosavljevic gegen seinen Ex-Club einzusetzen, beorderte Gavin Schilling erst zum dritten Mal in dieser Saison in die Starting Five. Und Schilling bedankte sich. Nicht nur dass der 22-Jährige das Spiel mit sieben Punkten und fünf Rebounds beendete, Schilling brachte sein Team nach dem gewonnenen Sprungball und einem Offensivrebound rasch mit 4:0 in Führung.
Während die Gäste die Anfangsphase mit einer sehr aufmerksamen Verteidigung kontrollierten, waren es drei Ludwigsburger Dreipunktewürfe, die das Spiel drehten und den Gastgebern die 25:14-Führung ermöglichten. Während Akpinar den einzigen von sechs Ulmer Distanzwürfen versenkte, gelang Owen Klassen der fünfte Ludwigsburger Dreier mit der Schlusssirene des ersten Viertels zum 28:20. Und die Ludwigsburger blieben weiter am Drücker – auch weil sie die Big Points machten. So sprang Konstantin Klein nach einer „loose ball“-Situation, also nach dem Kampf um den Ball, das Spielgerät direkt in die Hände und der Guard versenkte aus der Distanz. Als Waleskowski im Folgeangriff den neunten Ludwigsburger Dreipunktewurf einnetzte, lag ratiopharm ulm mit 38:25 zurück. Doch nicht nur aus der Distanz waren die Gelben den Orangenen überlegen: Das Rebound-Duell (18:14) sprach genauso für die Gastgeber, wie die Turnover-Statistik (2:7). Bei mehr als 50 kassierten Punkten zur Halbzeit (53:40), lag der Fokus von Thorsten Leibenath bei der Kabinenansprache klar auf der Verteidigung. Und seine Spieler hatten ihn verstanden. In Halbzeit zwei dauerte es über sechs Minuten, ehe die Gastgeber das erste Mal aus dem Feld trafen. Den bis dahin erzielten zwei Ludwigsburger Freiwürfen stellte ratiopharm ulm 16 Punkte entgegen, sodass Green sein Team in der 24. Minute erstmals seit dem ersten Viertel wieder in Führung brachte (55:56). ratiopharm ulm war nun drin im Spiel – und auch in den Köpfen der Ludwigsburger Spieler, die nach einer souveränen ersten Hälfte (2 Ballverluste) nervös wurden und im dritten Viertel neun Mal den Ball verloren.
Der dritte Spielabschnitt ging mit 28:9 klar an die Gäste, die mit einer Se chs-Punkte-Führung ins let zte Viertel gingen. Wie ratiopharm ulm die Ludwigsburger in Viertel drei zu zahlreichen Ballverlusten gezwungen hatte, tappten die Gäste zu Beginn des Schlussabschnitts in die gleiche Falle: Mit drei Turnover in Serie erlaubten sie Ludwigsburg zurück ins Spiel zu kommen (69:70). Doch eine dritte Wende nahm dieses Spiel nicht mehr. Und das hatte auch ein bisschen mit Marcos Knight zu tun. Denn gerade als der Ludwigsburger Topscorer so richtig in Erscheinung treten wollte, unterlief ihm sein fünftes Foul an Green. Ohne Knight war es Crawford, der für die Gastgeber übernahm und 90 Sekunden vor dem Ende per Dreier – einer von nur zwei Treffern in Halbzeit zwei – auf vier Punkte verkürzte. Hätte Klein bei noch 20 Sekunden auf der Uhr beim Stand von 92:95 nicht beide Freiwürfe verworfen, wäre es vielleicht noch einmal richtig spannend geworden. So setzte Patrick Miller in der letzten defensiven Aktion ein Statement: Als der deutlich größere Kelan Martin über den Ulmer Guard stopfen wollten, machte sich Miller ganz lang und blockte Martins Offensivaktion ohne Foul.
Mit einer kurzen Rotation – nur acht Ulmer standen sieben Minuten oder länger auf dem Parkett – legte Leibenath einen großen Schwerpunkt auf die Athletik seiner Mannschaft. Wenngleich die Ulmer das Rebound-Duell gegen das beste Rebounding-Team der Liga knapp verloren (35:30), hielten sie gut gegen und warteten letztlich geduldig auf ihre Chancen. Wie Dwayne Evans: Im Hinspiel noch ohne Punkte, schrammte er im Rückspiel knapp an einem Triple Double vorbei. Oder wie Ryan Thomson, der mit 21 Punkten eine Saisonbestleistung aufstellte, oder wie Miller, der zwar aus der Distanz nicht traf (0/4), dafür aber sieben Assists verteilte und zwei Würfe blockte. 



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