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Ulm News, 03.03.2019 09:08

3. März 2019 von Ralf Grimminger
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ratiopharm ulm verliert in Bonn mit 78:76 Punkten


Die Ulmer Basketballer hatten am Samstagabend in Bonn beim Karnevalsspiel nichts zu feiern. ratiopharm ulm unterlag den Telekom Baskets Bonn, einem direkten Konkurrenten um die Playoff-Plätze,  knapp mit 78:76 Punkten (27:28; 16:10; 16:25; 19:13). Die Entscheidung fiel 2,4 Sekunden vor Spielende, danach kochte die ohnehin aufgeheizte Stimmung, in der mit 6000 Jecken besetzten Arena endgültig über. Die Ulmer hatten in Bonn vorallem Probleme bei den Distanzwürfen, von denen nur 3 von 18 Versuchen durch den Ring gingen. . Bester Ulmer Spieler war Ismet Akpinar mit 17 Punkten. und 5 Rebounds. 

Am Ende fehlte nicht viel zum Ulmer Karnevalssieg: Vielleicht etwas mehr Wurfglück bei dem Dreier, den Dwayne Evans mit der Schlusssirene gen Korb schickte, oder eine Prise mehr Besonnenheit in den letzten 80 Sekunden, als Max Ugrai zwei unglückliche Ballverluste durch Schrittfehler unterliefen.
So war es an Bonns T.J. DiLeo, ein spannendes, mal furioses, mal wildes Karnevalsspiel mit einem Sprungwurf zum 78:76 zu entscheiden und so eine Ulmer Leistung zu torpedieren, die im Tollhaus Telekom Dome aller Ehren wert war.
„Wir wussten, dass die Stimmung verrückt wird. Dennoch waren wir gut vorbereitet und haben am Ende nur unglücklich verloren“, konstatierte Bogdan Radosavljevic. Denn obwohl die stark dezimierten Gäste (ohne James, Günther, Reinhardt und Fotu) von außen einen rabenschwarzen Tag erwischten (3/18 Dreier), gaben Akpinar (17 Punkte) & Co. bis zum Schluss keinen Zentimeter nach. „Am Ende brauchte es auch ein wenig Karnevals-Magie, um gegen eine starke Ulmer Mannschaft zu gewinnen“, betonte auch Baskets-Coach Chris O’Shea.
Auf einen vielversprechenden Start (4:8, 3. Minute) setzte Bogdan Radosavljevic per Drei-Punkt-Spiel das i-Tüpfelchen. Und Radosavljevic blieb Ulms Ankerspieler, auch als Bonn mit Charles Jackson einen körperlich ebenbürtigen Gegner aufs Feld brachte: Per Dunk und Tip-In erhöhte der 2,13-Meter-Mann sein Punktekonto auf 11 Zähler. Allein: Fehlender Zugriff gegen Bonns Schützen schmälerte die starke offensive Serie. Mit fünf Treffern bei sechs Versuchen aus der Distanz stellten die Rheinländer den Spielstand auf den Kopf (18:14, 6.). Doch als Radosavljevic ging, kam Ismet Akpinar: 9 Punkte des Nationalspielers – darunter der Buzzerbeater zum 27:28 – beschlossen ein attraktives erstes Viertel mit der Ulmer Führung. Das ganz große Spektakel war dann aber mit einem Schlag vorbei – zum Vorteil der Hausherren:
Während Ulm offensiv einige leichte Punkte liegen ließ, kam Bonn mehrmals an die Freiwurflinie und damit zurück in Führung (35:30, 14.). Dass die dezimierten Gäste, die obendrein nun ohne die foulbelasteten Evans (3), Radosavljevic und Akpinar (je 2) auskommen mussten, in dieser wilden Phasen auf Tuchfühlung blieben (40:38, 19.), lag vor allem an einer konzentrierten Abwehrleistung. Angesichts der verschiedenen Malaisen im 2. Viertel stellte der Halbzeitscore (43:38) daher fast einen Zwischenerfolg dar.
Doch auch nach der Pause zündete der Ulmer Motor zunächst nicht so recht: Auf einen Fastbreak-Slam von Green folgten prompt zwei Aussetzer, die Bonn wieder ein Sicherheitspolster verschafften (49:42, 23.). Trotz alledem blieb das Leibenath-Team hartnäckig: Zwei weitere Dunks und mehrere Offensivrebounds hielten Ulm im Spiel. Als der umtriebige Green dann einen weiteren Nachfasser in den Korb legte, war der Spielstand erstmals wieder pari (55:55, 29.). Und dann war die lang erkämpfte Führung endlich fällig: Ein beherzter Drive von Akpinar und anschließend zwei Thompson-Freiwürfe stellten vor dem Schlussviertel auf 59:63. Ausgerechnet, als die Gäste nach einem Krämer-Dreier final Oberwasser zu gewinnen schienen (63:68, 33.), geriet das Ulmer Spiel ins Stocken: Zweieinhalb Minuten ohne ratiopharm-Korb nutzte Bonn, um den Spielstand mit einem 8:0-Lauf wieder auf den Kopf zu stellen (71:68, 35.).  Allein Pat Miller leistete sich drei Fehlwürfe in Folge.
Eine Auszeit von Thorsten Leibenath half, die Hausherren auszubremsen, und so entwickelte sich der Karnevals- zum Krimi-Abend: Ein aufgenommenes Offensivfoul von Akpinar und fünf Punkte von Max Ugrai stell ten 120 Sekunden vor Schluss auf 75:76. Und Ugrai blieb einer der Protagonisten – am Ende der tragische: Zwei Ballverluste des Forwards ga ben T.J. DiLeo die Chance, Bonn 2,6 Sekunden vor Ultimo zum 78:76 zu werfen.



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