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Ulm News, 15.02.2019 09:00

15. Februar 2019 von Ralf Grimminger
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SSV-Stürmer Steffen Kienle: "Es geht voran. Ich habe mit der Aufbauphase begonnen"


Schon in der Jugend spielte SSV-Stürmer Steffen Kienle, der über den SV Elchingen und den TSV Nördlingen den Weg an die Donau fand, bei den Ulmer Spatzen. Der seit langem verletzte Pokalheld arbeitet derzeit am Comeback. "Es geht voran. Ich habe mit der Aufbauphase begonnen", berichtete der Stürmer des SSV Ulm 1846 im Interview mit ulm-news. 

Schon in der Jugend spielte Stürmer Steffen Kienle bei den Ulmer Spatzen, der über den SV Elchingen und den TSV Nördlingen den Weg an die Donau fand. 2012 ging es für Kienle dann in die Jugend des damaligen Zweitligisten VfR Aalen. Von der Jugend gelang Kienle über die zweite Mannschaft der Sprung in die 3.Liga-Mannschaft der Aalener. Im Sommer 2017 fand Steffen Kienle schließlich den Weg zurück an die Donau und stürmt nun wieder für die Spatzen. „Man of the match“ durfte sich Steffen Kienle nach dem sensationellen 2:1 Sieg im DFB-Pokal gegen die Eintracht aus Frankfurt nennen.
Der Stürmer schoss damals in der 48. Spielminute die Ulmer zur 1:0 Führung und ließ den Ulmer Fußball an vergangene, erfolgreiche Tage erinnern. Doch nicht nur im DFB-Pokal lief es für die Spatzen, auch in der Regionalliga Südwest spielten die Ulmer bisher oben mit.
Am 14. Spieltag dann der herbe Rückschlag für den SSV Ulm 1846 Fußball und Steffen Kienle. Beim Auswärtsspiel in Freiburg musste Kienle bereits nach 7 Minuten verletzungsbedingt ausgewechselt werden. Die bittere Diagnose: Riss des vorderen Kreuzbands. Somit fehlt den Spatzen ihr bis dato torgefährlichster Stürmer für mindestens sechs Monate.

Steffen, nach deinen gezeigten Leistungen in dieser Saison ist deine Verletzung besonders bitter. Wie bist du mit diesem herben Rückschlag umgegangen und was hat dir Kraft gegeben?

Steffen Kienle:  Die ersten 2 Tage nach der Diagnose waren für mich sehr hart. Doch durch die Unterstützung meiner Familie, Freundin und Freunde hab ich dann den Blick nach vorne geworfen. Ich habe mir einige Comebacks von anderen Spielern im Internet angeschaut und dadurch viel Kraft getankt.

Wie ist denn der aktuelle Stand deiner Verletzung?

Steffen Kienle: Es geht voran. Ich habe mit der Aufbauphase begonnen. Die Beweglichkeit im Knie wird von Tag zu Tag besser. Natürlich habe ich noch leichte Schmerzen aber nach so einer schwerwiegenden Verletzung ist das normal. Die ersten paar Wochen nach der Operation lag ich komplett flach und konnte mich kaum bewegen, aber dann ging es von Woche zu Woche nur noch bergauf.

Und wie sieht die weitere Therapie aus? Wann rechnest du mit einem Comeback?

Steffen Kienle: Ich werde Schritt für Schritt immer mehr machen mit Absprache der Physiotherapeuten. Ende Februar werde ich dann noch in eine Ganz-Tages-Reha nach Regensburg gehen. Zurzeit mache ich sehr viel Krafttraining, weil ich sechs Wochen nur an Krücken gelaufen bin und so ziemlich alles an Muskeln verloren habe. Außerdem arbeite ich im koordinativen Bereich sehr viel. Bis ich mit der Mannschaft trainieren kann wird es noch ein paar Monate dauern.
Ein Comeback vorherzusagen ist schwer. Wichtig ist, dass ich zu 100 Prozent fit bin. So halbe Sachen bringen nichts, da die Gefahr sehr hoch ist, sich erneut zu verletzen, wenn ich zu früh einsteige.

Der Sensations-Sieg gegen Pokalsieger Eintracht Frankfurt hat für bundesweites Aufsehen gesorgt, auch um deine Person. Wie war das für dich?

Steffen Kienle: In den ersten Tagen konnte man es gar nicht richtig realisieren, was wir an diesem Tage erreicht haben. Es war der bisherige Höhepunkt in meiner Karriere. Durch das ganze Medieninteresse im Anschluss war es auch lange danach noch ein unvergessliches Erlebnis.



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