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Ulm News, 08.01.2019 11:49

8. Januar 2019 von Ralf Grimminger
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Fünf Jahre hintereinander mehr neue Auszubildende im Handwerk


Zum Jahresende 2018 verzeichnen die Handwerksbetriebe im Kammergebiet der Handwerkskammer Ulm ein erneutes Plus bei den Ausbildungszahlen – und das nun zum bereits fünften Mal in Folge. So haben im vergangenen Jahr, trotz sinkender Schülerzahlen, 3.129 junge Menschen ihren Weg ins Handwerk zwischen Jagst und Bodensee gefunden. Dies bedeutet einen Zuwachs von 1,8 Prozent gegenüber dem Jahr 2017.

„Eine Ausbildung im Handwerk ist und bleibt attraktiv. Wer sich für das Handwerk entscheidet, legt den Grundstein für eine erfolgreiche Zukunft mit unterschiedlichsten Karrieremöglichkeiten. Von der Gründung des eigenen Betriebes, bis hin zum Studium stehen alle Türen offen“, sagt Dr. Tobias Mehlich, Hauptgeschäftsführer der Handwerkskammer Ulm. „Es freut uns, dass unsere Botschaften und die unserer Mitgliedsbetriebe bei den jungen Leuten ankommen“, so Mehlich weiter.
Die beiden Zugpferde in der handwerklichen Ausbildung mit den höchsten Azubizahlen bleiben auch weiterhin die Elektro- und Metallbranche mit 1.261 neue Auszubildenden (+4,9 Prozent) sowie das Bauhandwerk mit 732 Neueintragungen (-0,1 Prozent). Das größte Plus verzeichneten im vergangenen Jahr die Gesundheitshandwerker mit einem Plus von beinahe 14 Prozent. Diese positiven Zahlen sind das Ergebnis eines ausdauernden Engagements. „Wir tragen die Früchte unserer Arbeit der letzten Jahre. Bildungspartnerschaften zwischen Schulen und Betrieben, das Konzept der Ausbildungsbotschafter oder die von der Handwerkskammer Ulm organisierten Ausbildererfahrungskreise haben mit dazu beigetragen, dieses positive Ergebnis zu erlangen“, so Mehlich.
Ebenfalls zum Erfolg tragen die beiden am stärksten wachsenden Gruppen der Abiturienten (+14 Prozent) und junger Menschen mit Fluchthintergrund (+16,4 Prozent) bei. Viele Betriebe erkennen aktuell auch immer mehr, dass sie ihre Nachwuchssuche verändern und angesichts des Fachkräftebedarfs anders auf die jungen Menschen zugehen müssen. „Betriebe lassen sich von unserer Personalberatung dabei begleiten ein Nachwuchsmanagement aufzubauen. Sie spüren immer mehr, dass ihre Qualität als Arbeitgeber gefragt ist und entwickelt werden muss. Unsere Betriebe bewerben sich eben auch um die Jugendlichen“, so Mehlich.

Ausbildungszahlen im Alb-Donau-Kreis und Stadtkreis Ulm

Im Alb-Donau-Kreis haben sich im vergangen Jahr 422 junge Menschen für eine Ausbildung im Handwerk entschieden. Dies entspricht einem Plus von 1,2 Prozent. Im Stadtkreis Ulm waren es 323, ein Minus von 4,4 Prozent. „Der Trend zeigt nach oben. Das gibt uns und unseren Betrieben die Zuversicht, dass sich unsere Anstrengungen lohnen und wir dabei bleiben. Es gilt, das Interesse junger Menschen für unsere Handwerke zu wecken und Nachwuchshandwerker zu gewinnen. Rückenwind bekommt der Ausbildungsmarkt von der starken Handwerkskonjunktur im Alb-Donau-Kreis“, sagt der Geschäftsführer der dortigen Kreishandwerkerschaft, Thomas Jung. 
„Wir sind zuversichtlich, dass uns in 2019 wieder ein Plus bei den Ausbildungszahlen im Stadtkreis Ulm gelingt. Zusammen mit den Handwerksbetrieben werden wir uns weiterhin engagieren und den jungen Menschen deutlich machen, warum eine Ausbildung im Handwerk Spaß macht und Zukunft hat“, so Jung weiter.

Stadtkreis Ulm:

323 neu abgeschlossene Ausbildungsverhältnisse, -4,4 Prozent, davon 47 Abiturienten (14,6 Prozent) und 46 Flüchtlinge (14,2 Prozent)

Alb-Donau-Kreis:

422 neu abgeschlossene Ausbildungsverhältnisse, +1,2 Prozent, davon 60 Abiturienten (14,2 Prozent) und 39 Flüchtlinge (9,2 Prozent)

Landkreis Biberach:

460 neu abgeschlossene Ausbildungsverhältnisse, +8,7 Prozent, davon 59 Abiturienten (12,8 Prozent) und 25 Flüchtlinge (5,4 Prozent)

Landkreis Heidenheim:

219 neu abgeschlossene Ausbildungsverhältnisse, +8,9 Prozent, davon 22 Abiturienten (10 Prozent) und 11 Flüchtlinge (5 Prozent)

 

 



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