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Ulm News, 04.01.2019 11:47

4. Januar 2019 von Ralf Grimminger
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ratiopharm ulm startet mit 70:63-Heimsieg gegen Fraport Skyliners Frankfurt in EuroCup-Zwischenrunde


ratiopharm ulm ist am Donnerstagabend in der ratiopharm arena vor 3750 Zuschauern erfolgreich in die 7DAYS EuroCup Top16 gestartet. Beim hart erkämpften 70:63-Sieg gegen die Fraport Skyliners aus Frankfurt mussten die Ulmer Basketballer aber erneut ans Limit gehen. Schön anzusehen war das Spiel der beiden deutschen Teams im zweitwichtigsten europäischen Wettbewerb nicht. Für das Ulmer Team bleibt keine Zeit zum Verschnaufen: Weiter geht es am Sonntag gegen Bamberg in der ausverkauften ratiopharm arena und dann am Dienstag im EuroCup auswärts gegen ASVEL Villeurbanne im französischen Lyon.  

 Es kam, wie es kommen musste – zumindest dann, wenn man gegen Frankfurt spielt. Wie am vergangenen Samstag, als ratiopharm ulm die Skyliners im Liga-Duell erst im letzten Viertel niederrang, mussten die 3750 Zuschauer in der ratiopharm arena auch zum Start der 7DAYS EuroCup Top16 bis zur letzten Minute bangen. Denn nach einem vermeintlich lockeren Ulmer Start, machten es die Hessen den Schwaben lange enorm schwer. „Nach einem guten Start haben wir den Fokus verloren und den Frankfurtern immer wieder die Möglichkeit gegeben, zurück ins Spiel zu finden“, sagt Head Coach Thorsten Leibenath. Erst in der zweiten Halbzeit erhöhten die Ulmer den Druck und kamen angeführt von „Vielflieger“ Javonte Green (18 Punkte) zu Highlights und besseren Abschlüssen. Großen Anteil am fünften Ulmer EuroCup-Erfolg hatte auch Patrick Miller, der in knapp 30 Minuten Einsatzzeit acht Assists verteilte und nur einmal den Ball verlor. Die stark ersatzgeschwächten Frankfurter, die im Vergleich zur Bundesliga-Partie am Samstag auch auf Akeem Vargas verzichten mussten und so lediglich zehn Spieler aufbieten konnten, nutzten ihre Chancen zu Beginn der Partie jedoch deutlich besser als die Gastgeber.
Dass ratiopharm ulm nach sieben gespielten Minuten lediglich mit 10:9 in Führung lag, hatte nur bedingt mit der gewohnt hartnäckigen Frankfurter Verteidigung zu tun: Nach einem flüssigen Start (8:2, 3.) machten die Ulmer schlicht zu wenig aus ihren Ballbesitzen. Mit einer Trefferquote von 4/18 aus dem Feld verhalfen sie den Gästen zur 14:15-Führung nach zehn Minuten. ratiopharm ulm erlebte nun, wie schwierig es sein kann, durch die Verletzungen des Gegners plötzlich zum Favoriten zu werden. Hatten ersatzgeschwächte Ulmer 2017 – angeführt von vier Youngstern – den FC Bayern München in die Verlängerung gezwungen, so waren es nun die Skyliners, die aus ihrem personellen Nachteil Energie schöpften. Wenngleich Leibenath nicht müde wurde, „Attack“ aufs Parkett zu brüllen, konnte lediglich Miller den Rat des Trainers gelegentlich umsetzen.
Und da bei ratiopharm ulm bis zur Halbzeit die Würfe nur bedingt fielen (13/31 FG), gingen beide Teams beim Stand von 33:33 in die Pause. Wie gut sich beide Mannschaften im nun schon dritten Duell dieser Saison kennen, zeigte sich auch zu Beginn des dritten Viertel: Einfache Punkte blieben Mangelware. Erst ein sehenswerter Miller-Pass von der Mittellinie, den Green per Alley-Oop durch den Ring stopfte, löste die Fesseln ein wenig. Doch der Ulmer 7:0-Run (45:37) wurde umgehend von zwei Robertson-Dreiern (45:43, 26.) gekontert.
Mit dem dritten Frankfurter Dreier glich Sean Huff das Spiel in der 29. Minute schließlich aus (49:49). Nach zähen drei Minuten zu Beginn des Schlussabschnitts (55:54) war es erneut Green, der mit aller Kraft und purem Willen für fünf Ulmer Punkte in Serie gut war und für etwas Luft für sein Team sorgte (60:54). Und diese kleine Welle ritten die Ulmer bis zur 38. Minute (64:59), ehe dem starken Miller zunächst der erste Ballverlust und dann ein Foul an Sean Huff beim Dreier unterliefen.
Da der Finne alle drei Freiwürfe verwandelte (64:62), wurden die letzten zwei Minuten noch einmal richtig spannend. Aber die Ulmer behielten die Nerven: Erst schloss erneut Miller am Brett ab, dann verwandelten Thompson und Green souverän ihre Freiwürfe.



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