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Ulm News, 30.12.2018 13:59

30. Dezember 2018 von Ralf Grimminger
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ratiopharm ulm kämpft ersatzgeschwächte Fraport Skyliners Frankfurt mit 82:72 Punkten nieder


ratiopharm ulm kämpfte sich am Samstagabend in der ausverkauften ratiopharm arena mit einer guten Defensive zum 82:72-Sieg gegen die Fraport Skyliners aus Frankfurt. Ausschlaggebend war das Schlussviertel, das die Hausherren unter der Führung von Spielmacher Per Günther klar mit 31:19 Punkten für sich sicherten.  Gegen die defensivstarken Hessen zeigten die Ulmer ebenfalls einen sehr gute Verteidigungsleistung und zwangen die Gäste zu 16 Ballverlusten.   Dwayne Evans war mit 20 Punkten und neun Rebounds effektivster Ulmer. Javonte Green erzielte 16 Punkte und Per Günther, der sehr effektiv erstmals in dieser Saison länger (24 Minuten) als sein Spielmacher-Kollege Pat Miller (16 Minuten) im Einsatz war,  machte 11 Punkte und spielte 6 Ballvorlagen zum Korberfolg.   

„Ich habe noch nie ein leichtes Spiel gegen eine Mannschaft von Gordon Herbert erlebt.“ Gesagt hatte Thorsten Leibenath diesen Satz nach einem kräftezehrenden Bundesligaspiel, das am Donnerstag seine Fortsetzung auf europäischen Parkett findet. Leibenaths Analyse ist somit gleichermaßen Aus- als auch Rückblick, denn leicht war es auch am 13. Spieltag der easyCredit BBL gegen die Fraport Skyliners nicht. Und das war schon ab der ersten Sekunde an klar.
Nachdem sich der Show-Nebel in der zum 148. Mal in Folge ausverkauften ratiopharm arena verzogen hatte, zeigten sich den 6.200 Zuschauern sofort, was für ein Spiel sie zu erwarten hatten: Nämlich ein knüppelhartes. Hatte ratiopharm ulm schon nach wenigen Sekunden mit zwei Fouls seine Kompromisslosigkeit angedeutet, war ein Frankfurter Ballverlust wenig später der Lohn der Ulmer Verteidigungsbemühungen. Da die Gäste indes nicht weniger „tough“ verteidigten, war jeder Wurfversuch Schwerstarbeit und nur mit je zwei Dreiern in den letzten 90 Sekunden des ersten Viertels brachten beide Teams den Punktestand annähernd auf Normalniveau (17:16).
Sich dem Nahkampf entledigen konnten die Ulmer erst zu Beginn des zweiten Viertel: Mit zwei identischen Spielzügen, die jeweils David Krämer von der Dreierlinie abschloss, brachten sich die Gastgeber erstmals etwas deutlicher in Front (25:18, 12.). Doch entspannter ging es deshalb noch lange nicht zu. Dazu trugen auch die Unparteiischen bei, die Max Ugrai ein schwer nachvollziehbares unsportliches Foul im Setplay anhängten. Von der Unruhe, die dadurch entstand und noch von der Verletzung von Trae Bell-Haynes verstärkt wurde, profitierten indes die Hessen, die in der 16. Minute zum 29:29 ausglichen.
Und die ersatzgeschwächten Frankfurter, bei denen mit Heslip, Wohlfahrt-Bottermann und Kratzer drei Spieler schon vor dem Spiel ausgefallen waren, nutzten ihre Chancen immer besser. Mit einem 5:0-Lauf bestraften sie die Ulmer Abschlussschwächen (37% aus dem Feld) vor der Halbzeit (36:36). Wie ausgeglichen diese Partie war, zeigte sich in den ersten viereinhalb Minuten der zweiten Halbzeit erneut: Hatte zunächst ratiopharm ulm die Gäste mit einem 7:0-Läuf überrascht, antwortete Frankfurt mit einer 12:0-Serie (43:47, 26.). Nachdem Ugrai die Ulmer Offensivflaute mit seinem zweiten Dreier beendet hatte, passierte auf dem Scoreboard nicht mehr viel, so dass der Kampf beim Stand von 51:53 ins letzte Viertel ging. In einer an Highlights armen Partie mussten die Zuschauer bis zur 33. Minute warten, ehe Javonte Green mit seinem Markenzeichen – einem Steal plus anschließendem Dunk – die Arena von den Sitzen riss (61:57). Und die Uuulmer sogen die Energie auf und münzten die Unterstützung der Fans in einen 5:0-Lauf um, den Max Ugrai mit einem Block an Eric Murphy eingeleitet hatte (66:57, 35.). Doch die Vorentscheidung war das natürlich noch nicht. Denn die Hessen hatten erneut eine Antwort. In diesem Fall hieß sie Garai Zeeb, der mit drei Dreiern sein Team wieder auf 76:70 heranbrachte.
Erst als Topscorer Dwayne Evans ebenfalls aus der Distanz einklinkte und im Anschluss einen Steal im Fastbreak zum 81:70 veredelte, war die Partie entschieden. Mit Ausnahme von Evans (20 Punkte) und Green (16) war es die Ulmer Bank, die die Hauptlast in der Offensive trug. Allen voran Per Günther (23:37 Minuten, 11 Punkte) und Max Ugrai (22:24 Min, 10 Punkte) nutzten ihre Chancen effektiv. Neben Günther, der mit 6 Assists klug Regie führte, lieferte auch Ryan Thompson (9 Pkt, 3 As, 3 Reb) ein starkes Spiel ab. Eine „herausragende Leistung“ (Herbert) gelang indes dem 34-jährigen Frankfurter „Tez“ Rober tson, der in 40 Minuten Einsatzzeit eine Feldwurfquote von 67 Prozent, 18 Punkte und 6 Rebounds auflegte



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