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Ulm News, 08.07.2018 14:10

8. Juli 2018 von Ralf Grimminger
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Höchst lebendig: Die Hollywood Vampires mit Alice Cooper, Joe Perry und Johnny Depp in Montreux


Einen hohen Glam-Faktor versprach der Abend mit Billy Idol mit Band sowie den Hollywood Vampires beim diesjährigen Montreux Jazz Festival. Die Hollywood Vampires, benannt nach einer Absturzkneipe in Los Angeles,  sind eine Supergroup mit Alice Cooper, dem Aerosmith-Gitarristen Joe Perry und Schauspieler Johnny Depp. Die wohl teuerste Cover-Band der Welt, die zum ausverkauften Gig am Genfersee im Privatflieger anreiste, huldigten mit ihrem Programm jene Rockstars, die Opfer der exzessiven Jahre Ende der 60er- und der frühen 70er-Jahre wurden. Da waren keine Grufties am Werk, sondern sehr vitale Musiker, die die Songs der toten Trinker mit viel Gitarrenpower hcohleben ließen.  

In Montreux war um die Tage des Hollywood Vampires-Konzert Promi-Alarmstufe Rot. Die Musiker wurden aus geheimen Hoteleingängen zum Konzerthaus gefahren. Der Grund für die Maßnahmen waren weniger Alice Cooper oder Joe Perry, sondern Johnny Depp, der Schauspieler mit Weltruhm, der in der Band die Gitarre spielt. Beim Einchecken ins Nobel-Hotel Palace gab der Star den  Fans, die die richtige Spürnase und den richtigen Eingang gefunden hatten, bereitwillig Autogramme. 
Johhny Depp ging praktisch vom Hotel direkt auf die Bühne, er ließ sich erst kurz vor Konzertbeginnt zum Konzerthaus fahren. Auf der Bühne legten die sieben Vampire mächtig los. Was bei Billy Idol, dessen Musiker mit Plautze sich in 70er Jahre-Lederklamotten gezwängt hatten, hoch toupierte Haare trugen und so eher wie eine Rockstar-Karikatur wirkten, kam bei den Vampires echt und authentisch rüber. Obwohl bei dieser Band vermutlich alles kalkuliert ist - bis hin zu den geschmackvollen und nicht überzeichneten Rockstar-Bühnenklamotten. 
Die Band startete fulminant mit "I want you now" und ließ wenig später mit "Break on through the other side" von The Doors einen ersten Höhepunkt folgen.  Mit "The Jack" von AC DC, dem unverwüstlichen "Ace of Spades" von Motorhead und "Baba O`Riley" von The Who ging es mit Rockpower und standesgemäßer Lautstärke weiter.  Mit "Sweet Emotions" war auch ein Aerosmith-Song im Programm, das vor allem vom bühnenpräsenten Alice Cooper (natürlich mit Stock) und dem Supergitarristen Joe Perry geprägt wurde.  Die Stars ließen sich ihre Freiwräume und featurten sich gegenseitig mit Können, wohl auch mit Altersgelassenheit und dem Wissen ihres eigenen Ruhms. Beweisen muss und musste sich in dieser Band niemand. So hatten ganz offensichtlich alle Vampire ihren Spaß am Auftritt und an den Songs. 
Johnny Depp sang zum Ende des Sets sehr passabel und eindrücklich David Bowies "Heroes" und war dannach auch groß - was vor allem für die weiblichen Fans freute -  auf den Videowänden zu sehen.
Mit einer rasanten Zugabe mit Alice Coopers "Schools out", das - thematisch passend - in "Another Brick in the Wall" überging, beendeten die "Hollywood Vampires" ihren lauten und schrillen, ohne viel Show-Schncikschnack, sehr auf die Musik konzenrtierten und alles andere als blutleeren Auftritt beim Montreux Jazz Festival.
Vor dem Konzerthaus versammelten sich derweil schon wieder die Fans und Konzertbesucher. Und siehe da: Eine Stunde nach Konzertende wurden Joe Perry und Alice Cooper zum Hotel chauffiert. Als letzter der Stars der Supergruppe erschien Johnny Depp am Künstlereingang und nahm sich tätsächlich, immer mit zwei Bodyguards an der Seite, gut zehn Minuten Zeit für die Fans und unterschrieb alles, was ihm hingehalten wurde, sprach freundlich mit den Fans  und liess sich sogar fotografieren, eher er ins Auto stieg und zum Hotel gefahren wurde. 



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