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Ulm News, 24.04.2018 17:54

24. April 2018 von Ralf Grimminger
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Wie die Region zur Perle wird - Tourismusförderung des Landkreises Neu-Ulm lädt zum Runden Tisch ein 


Wie wichtig die Vernetzung im Bereich Tourismus ist, bewies der Runde Tisch, zu dem die Tourismusförderung des Landkreises Neu-Ulm eingeladen hatte. Treffpunkt war im Bildungszentrum Roggenburg, wo Erster Bürgermeister Mathias Stölzle und Pater Roman Löschinger, Direktor des Bildungszentrums, bei ihrer Begrüßung herausstrichen, dass mit einer guten gemeinsamen Zusammenarbeit viel mehr erreicht werden kann.

 „Der Verbund macht Dinge rund“, sagte Pater Roman Löschinger und nannte als Beispiel das Kuen-Jubiläum, das im Jahr 2019 geplant ist. So können sich Interessierte im nächsten Jahr auf eine Vielzahl von Veranstaltungen rund um Franz Martin Kuen, Kirchenmaler des Barocks freuen, der 1719 in Weißenhorn geboren wurde. Dazu zählen unter anderem Vorträge, Ausstellungen und musikalische Darbietungen, welche der Landkreis Neu-Ulm, das Kloster sowie Bildungszentrum Roggenburg und die Kommunen Weißenhorn und Roggenburg auf die Beine stellen. „Einer allein könnte dies gar nicht stemmen“, freute sich Löschinger über die gute und konstruktive Zusammenarbeit.
Wie die Region Ulm/Neu-Ulm zur offiziellen Perle an der Donau werden kann, erläuterte Alexandra Bohner vom Donaubüro Ulm/Neu-Ulm. Sie stellte das EU-Projekt „Transdanube Pearls“ vor, dessen Ziel es ist, ein Netzwerk Seite 2 aus herausragenden Tourismuspunkten, sogenannten Perlen, entlang der Donau aufzubauen. Dabei wird unter dem Motto „Mehr Mobilität, weniger Verkehr – für uns und unsere Gäste“ das Augenmerk auf nachhaltige Mobilität gerichtet. Das bedeutet, für Urlauber und Verkehrsteilnehmer sollen öffentliche Verkehrsmittel und das Fahrrad anstatt des Autos attraktiver gemacht werden. Dazu gehören unter anderem der entsprechende Ausbau des Verkehrsnetzes und die Einarbeitung von Hinweisen in Broschüren und Flyern zu Ausflugzielen auf die mögliche Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln. Auch Schulungen, in denen Personen, die im Bereich Tourismus tätig sind, für die öffentlichen Verkehrsmittel sensibilisiert werden, um diese Informationen an die Gäste entsprechend weiter geben zu können, sind vorgesehen. Insgesamt sind bei dem EU-geförderten Projekt 15 Projektpartner aus neun Ländern mit am Start. Dabei ist die Region Ulm/Neu-Ulm als einzige „Perle“ im Rahmen dieses Projekts in Deutschland ausgesucht worden. Um Projekte ging es auch bei der Präsentation von Marina Ostheimer vom Verein Regionalentwicklung Landkreis Neu- Ulm. Sie stellte verschiedene LEADER-Projekte vor, die im Landkreis bereits umgesetzt wurden oder in Planung sind.
Ziel von LEADER ist es, den ländlichen Raum zu entwickeln und attraktiver zu gestalten. So wurden zum Beispiel Radrundtouren aufbereitet, ein 3-D- Film über die Honigbiene für das Bayerische Bienenmuseum Illertissen und ein Kinderstadtplan für Neu-Ulm finanziell gefördert. Aktuell ist eine Machbarkeitsstudie für Spazierwege im Roggenburger Forst in Arbeit. Des Weiteren sollen die Qualität des Donautäler-Radwegs, den der ADFC mit vier Sternen zertifiziert hat, und des Radwegenetzes im Landkreis weiter verbessert werden.
So können über LEADER die Anschaffung von Tisch-Bank- Kombinationen, Panoramaliegen oder -schaukeln, Fahrradständer, E-Bike- Ladestationen, Trinkwasserentnahmestellen und Komposttoiletten gefördert werden. Auch sogenannte Regiomaten (Automaten, die regionale Produkte verkaufen) können mit LEADER-Geldern umgesetzt werden. Zum Abschluss gaben Andrea Engel-Benz und Ingrid Vahl vom Tourismus im Landratsamt Neu-Ulm einen kurzen Rückblick auf das vergangene Jahr. Ungebrochen groß ist die Nachfrage nach den Karten für die Radrundtouren im Landkreis, die Anfang letzten Jahres herausgegeben wurden. Aufgrund des starken Interesses wird gerade die dritte Auflage vorbereitet.
Neu erschienen ist Anfang des Jahres die Tourismusbroschüre „kulttourland“, welche in unterschiedli chen Kapiteln auf die Sehenswürdigkeiten und die verschiedenen schönen Ecken im Landkreis eingeht. Mit dabei als Ausflugstipp ist auch das Kloster Roggenburg. Hier lohnen sich zum Beispiel ein Besuch und eine Führung durch den Kräutergarten, den Barockgarten sowie den Efeu-Irrgarten des Klosters wie es sie für die Teilnehmerinnen und Teilnehmer zur Einstimmung auf den Runden Tisch Tourismus gab.



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