Ulm News, 01.02.2018 11:37
Ausstellung EUROPAN - Entwürfe für die Zukunft des Stadtteils „Vorfeld“
Die Stadt Neu-Ulm beteiligte sich im Jahr 2017 am Architektenwettbewerb EUROPAN 14, um Ideen für die Zukunft des Stadtteils „Im Vorfeld“ zu sammeln.
Die Ergebnisse sind ab sofort bis Ende Februar im zweiten Obergeschoss des Rathauses vor den Sitzungssälen ausgestellt. Der Stadtteil Vorfeld entstand in den 1950er Jahren im Zuge der US-Besatzung als Wohnquartier für Angehörige der US- Streitkräfte. Die Wohnbebauung wurde seit 1999 umfassend saniert.
Im Zentrum liegen die ehemalige Grund- und Fachhochschule. Der Stadtrat beauftragte die Stadtverwaltung am 19. Juli 2016 Konzepte zur Neubelebung dieses Quartiers einzuholen. Dazu beteiligte sich die Stadt neben Aschaffenburg, Hamburg, München und Zwickau mit einer Auslobung am Ideenwettbewerb EUROPAN 14, dem größten Architektur- und Städtebau-Wettbewerb Europas. Unter dem Motto „Produktive Städte“ beteiligten sich zahlreiche europäische Architekturbüros am Wettbewerb. 14 Büros reichten Beiträge für Neu-Ulm ein. Eine lokale neunköpfige Jury, unter dem Vorsitz von Prof. Dr. Franz Pesch, wählte vier Entwürfe für die nächste Runde aus. Der Fokus der Jury lag hierbei in erster Linie auf der zu erwartenden Akzeptanz der Anwohner. Wichtig war daher, dass die Lösungsansätze einen Mehrwert für die lokale Bevölkerung darstellten. Bevorzugt wurden Vorschläge, die bei der Integration neuer baulicher Strukturen die Öffnung und Vernetzung des Stadtteils verbesserten. Ziel sollte es sein, wandlungsfähige Strukturen zu erreichen, die in Zukunft flexibel nicht störendes Gewerbe aufnehmen können.
Darüber hinaus soll diese Entwicklung schrittweise und im Dialog mit der Bürgerschaft erfolgen. Unter den nach diesen Kriterien ausgewählten Bewerbern wurde, durch eine deutsch/polnisch/schweizerische Jury, in einem zweiten Auswahlverfahren, Leonardo Zuccaro Marchi zum Sieger gekürt. Der Italiener überzeugte zusammen mit seinem acht-köpfigen Team durch sein Konzept „Das neue Herz von Neu-Ulm“.
Der Jury gefielen die bauliche Ausbildung eines präsenten Quartiersmittelpunktes und die daraus resultierende weitere soziale In-Wert- Setzung des Quartiers. Ab sofort und bis Ende Februar sind neben dem Siegerentwurf auch die weiteren eingereichten Vorschläge im Rahmen einer Ausstellung im Neu-Ulmer Rathaus (zweites Obergeschoss vor den Sitzungssälen) zu den üblichen Öffnungszeiten öffentlich ausgestellt.




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