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Ulm News, 30.06.2016 08:00

30. Juni 2016 von Ralf Grimminger
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Internationales Donaufest vom 1. bis 10. Juli: Zum zehnten Mal, zehn Tage, zehn Länder


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Beschreibung: Int. Donaufest Ulm/Neu-Ulm

Fotograf: Ralf Grimminger

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Zum zehnten Mal findet vom 1. Bis 10. Juli das internationale Donaufest in Ulm und Neu-Ulm statt. Zum großen und vielfältigen Fest am Ufer der Donau in Ulm und Neu-Ulm werden rund 300 000 Besucher. An dem Fest beteiligen sich Künstler und Handwerker aus zehn Donauländern. Es sind über 150 – meist eintrittsfreie – unterhaltsame wie anspruchsvolle Einzelveranstaltungen im Programm. Das Donaufest wird am Freitag um 17 Uhr auf der Donau eröffnet. 

Für den Ulmer Oberbürgermeister Gunter Czisch ist das Donaufest ein „Fest der Begegnung und Völkerverständigung, bei dem der Europa-Gedanke vorgelebt wird“. Das Donaufest fördere die kulturelle Zusammenarbeit in Europa und trage auch zur Stärkung des Zusammenhalts im Donauraum bei. Davon ist der Ulmer Oberbürgermeister fest überzeugt. Das 10. Internationale Donaufest bietet von 1. bis 10. Juli die Möglichkeit, auf den Bühnen an beiden Ufern Künstler und Gäste aus allen Ländern entlang der Donau zu erleben und deren Können – bei meist freiem Eintritt - zu entdecken. Es ist ein großes, Grenzen überschreitendes Fest der Begegnungen mit Themen, Informationen und Kultur in Hülle und Fülle.
Beim internationalen Donaufest treffen sich Menschen, begegnen sich Kunst und Kultur, hier werden zehn Tage lang die Vielfalt und die Besonderheiten ebenso wie die Gemeinsamkeiten des Donauraums gefeiert. Die Schirmherrschaft für das 10. Internationale Donaufest haben die Ministerpräsidenten der Länder Baden-Württemberg und Bayern, Winfried Kretschmann und Horst Seehofer, sowie Günther H. Oettinger, EU-Kommissar zuständig für die digitale Wirtschaft und Gesellschaft, übernommen. Das Engagement der hohen Politiker zeigt auch die politische, gesellschaftliche und länderübergreifende Bedeutung des Internationalen Donaufestes Ulm/Neu-Ulm auf.

Über 150 Einzelveranstaltungen

Das internationale Programm bietet erneut auch in der zehnten Auflage eine anspruchsvolle Mischung bewährter und neuer Formate verschiedener künstlerischer Richtungen. Geplant sind über 150 Einzelveranstaltungen: Musik von Klassik bis Jazz, Balkan-Beats, Weltmusik, Folk und Pop sowie Literatur, Theater, Tanz, Begegnungsprojekte, Fachkonferenzen, Diskussionen und Ausstellungen. Ein abwechslungsreiches Familienprogramm lädt Jung und Alt, Klein und Groß diesen Sommer wieder zum Sehen, Staunen und Mitmachen ein. Die Vielzahl von Veranstaltungen, die überwiegend bei freiem Eintritt angeboten werden, sowie der bunte Markt der Donauländer mit Kunsthandwerk und Kulinarischem am Ulmer Donauufer schaffen eine einzigartige Gelegenheit, den Donauraum in seiner kulturellen Vielfalt zu schmecken, zu erleben und selbst zu entdecken.

Herausragendes europäisches Kulturfestival

Mit Aufnahme in die europäische Festival Community EFFE hat das Internationale Donaufest einen weiteren Schritt hin zu überregionaler Vernetzung und Anerkennung gemacht. EFFE (“Europe for Festivals - Festivals for Europe“) ist ein EU-Pilotprojekt mit dem Ziel, herausragende europäische Kulturfestivals zu verknüpfen und auszuzeichnen. Somit ist die Jubiläumsausgabe des Internationalen Donaufestes Ulm/Neu-Ulm vom 1. bis 10. Juli 2016 besonders gewürdigt, denn das Label darf ausschließlich von Veranstaltungen getragen werden, die für kulturelle Vielfalt und Internationalität stehen.

Drei Bühnen an der Donau

Kulturelle Vielfalt in den unterschiedlichsten Facetten wird an zehn Tagen auf drei Bühnen inmitten des Festivalgeländes sowie an verschiedenen Veranstaltungsorten in beiden Städten erlebbar.

Uraufführung von „Treibgut“

Feierlich eröffnet wird das 10. Internationale Donaufest Ulm/Neu-Ulm am 1. Juli mit einer Uraufführung: Der in London lebende rumänische Komponist und Violinist Alexander Balanescu komponierte "Treibgut" als choreografisches Musiktheater. Neben Balanescu und seinem gleichnamigen, sehr bekannten Quartett wirken nicht nur die Musiker des Philharmonischen Orchesters, die Ballettcompagnie und Gesangssolisten des Theaters Ulm mit. Aus allen Donauländern wurden darüber hinaus Tänzerinnen und Tänzer sowie weitere Musiker zur gemeinsamen Arbeit an diesem spartenübergreifenden Kooperationsprojekt mit dem Theater Ulm eingeladen.

Fotoprojekt „Under the Bridge“

Ein weiteres Jubiläumsprojekt wird vom Ulmer Journalisten Udo Eberl fotografisch umgesetzt: „Under the Bridge“ erzählt in bewegenden und niemals voyeuristischen Bildern vom Leben unter der Brücke und am Rande der Gesellschaft in den Städten entlang des Stroms. Er fotografierte Wohnsitzlose in mehreren Städten in verschiedenen Donaustaaten.

Das zum zehnjährigen Jubiläum neu geschaffene Konzert-Format „IDF Factory“ lebt den Begegnungscharakter. Hierbei werden während des Donaufestes Bühnenprogramme entwickelt, die als exklusive Premieren im Donausalon – der sich in den letzten Jahren als Schaufenster aktueller musikalischer Strömungen entlang der Donau etabliert hat – stattfinden werden. Hier können Musikfans Neues hören – oder auch schlicht Party feiern zu heißen DJ-Klängen. Ebenfalls bei freiem Eintritt.

Vielfältiges Kinderprogramm

Wie bei den bisherigen Donaufesten gibt es wieder ein vielfältiges Programm für Kinder und Familien. Das reicht von Kinderschachtelfahrten, Theater im Kinderzelt, Flugunterricht, Kasperltheater, Kunstatelier, Drahtbiegen, Seifenwerkstatt und Ledermanufaktur. An beiden Sonntagen ist zudem von 11 bis 16 Uhr Familientag am Neu-Ulmer Donauufer.

 Weltliteratur von der Donau

August Zirner liest am 2. Juli im Ulmer Stadthaus Texte von Danilo Kis, am Schlusstag liest die bekannte Schauspielerin Ulrike Kriener ebenfalls im Stadthaus Texte von Aleksander Tisma. Abends empfiehlt sich der „Literarische Absacker“ in der Galerie Tobias Schrade.

Markt der Donauländer

Der bunte Markt der Donauländer spiegelt die Grundidee des Internationalen Donaufestes wider. Es geht um Vielfalt der Kulturen, um Musik- und Tanzformen sowie Lebensstile entlang der Donau. Das wird auf dem Markt an beiden Donauufern vermittelt. Hier können die Besucher bummeln. Die Besucher erleben beim Bummel durch das Marktgeschehen authentisches Handwerk, traditionelle Musik und kulinarische Spezialitäten aus den verschiedenen Ländern und Regionen. Rund 70 professionelle Kunsthandwerker aus acht Donauländern bieten mit ihrem Angebot ein der Region einmaliges Schaufenster für anspruchsvolle und kreative Kunsthandwerkprodukte – von Holz bis Glas, von Leder bis Filz, von Keramik bis Bronze - aus den Regionen entlang der Donau. An den Ständen werden ausschließlich handgefertigte Produkte angeboten von traditionellem Handwerk bis zu modernem Design.
In Werkstätten und interaktiven Angeboten wie Workshops auf dem Markt können große und kleine Besucher handwerkliche Fertigkeiten lebendig und unmittelbar erleben. Ein abwechslungsreiches Angebot von regionalen Speisen aus den Donauländern darf natürlich nicht fehlen. Das kulinarische Angebot auf dem Marktplatz der Kulturen spiegelt die Vielfalt der Länder entlang der Donau. Ein schmackhaftes Angebot – von Fingerfood bis zu Hauptgerichten – sowie das beliebte Weindorf mit Weinen aus unterschiedlichen Anbaugebieten laden die Besucher des Internationalen Donaufests dazu ein, sich auch kulinarisch immer wieder von Neuem überraschen zu lassen.
Der Markt der Kulturen ist am Eröffungsabend, 1. Juli, ab 17 Uhr und am Schlusstag, 10. Juli von 11 bis 18 Uhr geöffnet. Von Montag bis Donnerstag sind die Öffnungszeiten von 11 bis 23 Uhr sowie am Freitag, Samstag und Sonntag von 11 bis 24 Uhr.
Das komplette Programm im Internet unter www.donaufest.de oder unter www.ulmer-kalender.de 



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