Ulm News, 16.02.2012 14:00
Hilde Mattheis MdB besucht die Akademie für Gesundheitsberufe des Universitätsklinikums Ulm
Die Bundestagsabgeordnete und pflegepolitische Sprecherin der SPD-Bundestagsfraktion Hilde Mattheis besuchte am Mittwoch die Akademie für Gesundheitsberufe des Universitätsklinikums Ulm. Im Gespräch wurden aktuelle Fragestellungen in der Gestaltung der Ausbildungen angesprochen und Wünsche an die Politik geäußert.
Des Weiteren wurden gesellschaftliche Rahmenbedingungen wie der demographische Wandel und die Einflüsse der europäischen Integration und der hierdurch angestrebten Angleichung der Berufsabschlüsse diskutiert. "Es ist für mich überaus wichtig mit den Akteuren vor Ort in Kontakt zu sein, um die Erfahrungen der Praxis in die Konzeption der Politik einfließen lassen zu können" betonte Hilde Mattheis. In der Diskussion wurde die besondere Bedeutung der dualen Ausbildung, in der den Auszubildenden das gleichzeitige Erlangen eines Berufsabschlusses und einer Fachhochschulreife ermöglicht wird, deutlich. Auch die Akademisierung der Berufsbilder ist sehr wichtig. Es werden hierbei spezifische Studienangebote entwickelt, die Wissen in den sich immer stärker spezialisierenden Fachrichtungen vermitteln und den Berufsgruppen berufliche Perspektiven bieten. Hilde Mattheis stellte anerkennend fest: "Die Akademie für Gesundheitsberufe ist hierin sehr fortschrittlich und hat zukunftsweisende Konzepte entwickelt, es ist wichtig die politischen Rahmenbedingungen nun zügig so zu gestalten, dass die Konzepte umgesetzt werden können". Prof. Dr. Tomaschko, der Leiter der Akademie, sagte: "Wir sind bemüht die Ausbildungen ständig weiter zu entwickeln und hierdurch jungen Menschen eine attraktive berufliche Perspektive zu geben." Die Akademie für Gesundheitsberufe des Universitätsklinikums Ulm ist der größte Ausbilder im Bereich der Gesundheitsberufe in Baden-Württemberg. In den letzten Jahren hat ein stetiger Ausbau der Ausbildungsplätze stattgefunden. Dies ist auch sehr wichtig, denn es wird in zunehmenden Maße Personal in den Gesundheitsberufen benötigt. In der Krankenpflege ist die Situation schon in manchen Einrichtungen prekär. Daher ist es wichtig die Attraktivität der Berufe zu erhöhen. Am Termin nahmen Teil: der Leiter der Akademie Herr Prof. Dr. Tomaschko sowie die Fachleiterinnen für Pflegeberufe Frau Heiland, für Hebammen Frau Hoffmann, für DiätassistentInnen Frau Dr. Wenzel und für medizinisch-technische AssistentInnen Frau Meißle sowie Frau Monika Späth, die stellvertretende Kreisvorsitzende Alb-Donau.




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