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Ulm News, 05.02.2026 10:00

5. February 2026 von Thomas Kießling
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Wandern als Lebenselixier: Christine Thürmer macht Vesper-Pause im Edwin-Scharff-Haus – spannender Vortrag am Freitag


Ohne Vesper ist auch alle Wanderei nix – das weiß natürlich niemand besser als Christine Thürmer – die meistgewanderte Frau der Welt und SPIEGEL-Bestsellerautorin präsentiert ihre neue Live-Show „Wandern total“ am Freitag, 6.02.2026 um 20.00 Uhr in Neu-Ulm im Edwin-Scharff-Haus. Die Show richtet sich an Wander*innen aller Art, an die, die es mal werden möchten und an alle, die Lust auf Inspiration, Humor und neue Perspektiven haben – auch sehr gut geeignet für Menschen, die spontan etwas Besonderes unternehmen möchten. Oder vespern?

Ohne Vesper ist auch alle Wanderei nix – das weiß natürlich niemand besser als Christine Thürmer – die meistgewanderte Frau der Welt und SPIEGEL-Bestsellerautorin präsentiert ihre neue Live-Show „Wandern total“ am Freitag, 6.02.2026 um 20.00 Uhr in Neu-Ulm im Edwin-Scharff-Haus. Die Show richtet sich an Wander*innen aller Art, an die, die es mal werden möchten und an alle, die Lust auf Inspiration, Humor und neue Perspektiven haben – auch sehr gut geeignet für Menschen, die spontan etwas Besonderes unternehmen möchten. Oder vespern?

Mal zu ihrem Werdegang, und der ist schon spannend: 2007 hing Christine Thürmer ihren Job als Managerin an den Nagel. Seitdem hat sie mehr als 65.000 Kilometer zu Fuß, 37.500 mit dem Fahrrad und 7.000 Kilometer mit dem Boot zurückgelegt. Ihre bislang vier verfassten Bücher standen monatelang auf der SPIEGEL-Bestsellerliste, wurden über 170.000 Mal verkauft, in mehrere Sprachen übersetzt und zweimal mit dem ITB Book Award ausgezeichnet. Seit Januar 2026 ist sie mit ihrem neuen Bühnenprogramm „WANDERN TOTAL – Die Welt zu Deinen Füßen“ auf große Deutschlandtour. Mit viel Witz erzählt sie von ihren letzten Wanderungen auf fünf Kontinenten und macht Mut, auch endlich mal selbst loszuziehen.

Da hat ulm-news natürlich zu einer kurzen Wanderpause eingeladen und ein paar Fragen ums Eck gestellt, wer weiß schon, was einen da als Wander*in so alles erwartet. 

Mal ganz unkonventionell gefragt: Wigald Bohning geht überall baden, wo er hinkommt. Laufen Sie denn auch überall dort, wo Sie einen Auftritt haben?

Christine Thürmer:Nein, ganz im Gegenteil: Ich bin jedes Jahr von Frühjahr bis Herbst sechs bis acht Monate wandernd irgendwo auf der Welt unterwegs. Die restlichen vier bis sechs Monate in Deutschland habe ich dann quasi „Urlaub“ vom Outdoorleben, den ich mit Auftritten und Bücher schreiben verbringe – und eben nicht wandere. Obwohl ich bei der aktuellen Pünktlichkeitsquote der Deutschen Bahn zu Fuß fast zuverlässiger zu meinen Auftritten käme als mit dem Zug ... Und wenn, was wollen Sie in Ulm und Neu-Ulm ab- oder erlaufen?

Christine Thürmer: Auch nach Ulm werde ich mit dem Zug fahren und natürlich ordentlich Zeitpuffer einplanen. Wandern werde ich rund um meinen Auftritt aber nicht, obwohl gerade in dieser Gegend mein deutscher Lieblingswanderweg befindet: Der HW1, der Schwäbische-Alb-Nordrand-Weg! Nirgendwo sonst in Deutschland gibt es eine so hohe Dichte an Burgen und tollen Ausblicken – und dazu noch leckeres Essen.   Sind damit Landschaften interessanter als Städte für Sie?

Christine Thürmer: Als Wanderin bin ich natürlich viel lieber in der Natur unterwegs als in der Stadt – auch wenn ich bei meinen letzten Touren durch Asien spannende City Trails entdeckt habe. Weil Arbeitnehmern in Japan oder Südkorea mit 10 bis 15 Tagen nur die Hälfte des deutschen Urlaubsanspruchs zusteht, haben sie keine Zeit für lange Touren mit weiter Anreise. Daher gibt es in Asien fantastische stadtnahe Wanderwege, die hervorragend ausgebaut sind.

Nach mittlerweile fast 70.000 Kilometern zu Fuß habe ich schon so viele spektakuläre Landschaften gesehen, dass mich persönlich vor allem einzigartige Ökosysteme interessieren. So wandere ich lieber durch das australische Outback oder die Sümpfe Floridas als durch die europäischen Alpen.

Vor allem aber sollte man sich klar sein: Das große Glück beim Wandern kommt nicht passiv durch eine möglich atemberaubende oder unberührte Landschaft, sondern dadurch, dass man sich aktiv trotz aller Widrigkeiten bis zum Ende der Tour durchbeißt und dabei wieder lernt, wie wenig man eigentlich zum Leben braucht.

Im ARD-Frühstücksfernsehen hatten Sie gesagt, beim Laufen denken Sie ständig ans Essen, wo man welche Mahlzeit als nächstes herbekommt. Wie ist das hier in Mitteleuropa - zwischen den Ortschaften und Städten?

Christine Thürmer: Kulinarisch gesehen ist Wandern in Europa ein Traum! Während ich mich mangels Einkaufsmöglichkeiten sonst tagelang von Tütengerichten ernähren muss, ist gerade in Mitteleuropa die Supermarkt- und Bäckereidichte am Wegesrand so groß, dass ich mich durch alle lokalen Spezialitäten probieren kann. Und das Beste in Schwaben: Schwäbische Maultaschen kann man hier in jedem Supermarkt kaufen und abends einfach auf dem Campingkocher warm machen!  Haben Sie demnächst wieder ein längeres Projekt vor - und wenn ja, können Sie da ein, zwei Takte dazu verlieren?

Christine Thürmer: Die meisten Urlaubswanderer wählen ihre Touren nach einer schönen Landschaft aus, ich hingegen wandere mit dem Devisenkurs! Ich fahre also meist in Länder, deren Währung gerade schwächelt, so dass ich möglichst viel für meinen Euro bekomme. Aktuell ist der Yen auf einem historischen Tiefstand, so dass ich dieses Jahr nun schon zum dritten Mal in meiner Outdoorlaufbahn in Japan wandern werde.

Hört sich prickelnd an – viel Spaß bei Ihrem Auftritt in Neu-Ulm und herzlichen Dank für das Wanderpausen-entspannte Interview – das nächste machen wir dann beim Wandern.

Hier der Trailer zu Christine Thürmers neuen Bühnenprogramm:

https://www.youtube.com/watch?v=fV7ntT3GTQk



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