Ulm News, 18.01.2026 16:00
Vier Neuzugänge und neuer Torwart im Einsatz - aber Spatzen mit altem Lied: wieder eine Niederlage, wieder zuhause
Eine brenzlige Situation in der 2. Halbzeit reicht den Gästen von Wehen Wiesbaden im Ulmer Donaustadion, um die Spatzen erneut in das Tal der Tränen zu schicken: 0:1 verlieren sie zum Rückrunden- und Jahresauftakt, und die Aufgabe für den Klassenerhalt wird immer schwierigen. Jetzt müssen die Spatzen tatsächlich jedes zweite Spiel gewinnen, um nicht abzusteigen.
Es folgt noch einen reiner Spielbericht und Stimmen zum Spiel.
Dass er rein rechnerisch nun die Hälfte aller noch verbleibenden Partien mit seinem Team gewinnen muss, das hatte Spatzen-Trainer Pavel Dotchev so noch nicht auf der Rechnung. Die ulm-news-Frage in der PK nach dem Spiel verblüfft ihn zunächst, doch der 60-jährige Haudegen fand schnell wieder in die Spur: "Das war mir so nocht nicht gewusst, ich weiß neur: Wir brauchen noch 30 Punkte, dann sind wir gerettet - oder anders herum: wir müssen vier Mannschaften hinter uns lassen."
Dass das nach dem heutigen Spiel gelingen kann, daran glauben viele der heißblütigen SSV-Fans - heute bei naßkalten Temperaturen waren es immerhin 7.727.
Doch auch wenn die Ulmer heute erneut gut mitgehalten haben und sich in den ersten 20 Minuten so viele Chance erkämpften wie gefühlt die gesamte Vorrunde nicht, so bleiben doch nachhaltig ein paar unübersehbare Schwächen, die auch die vier (nach und nach) eingesetzen Neuzugänge und der neu eingesetzte Keeper Max Schmitt (Welt- und Europameister der U17 - von Bayern München) nicht kaschieren konnten: Vor dem Ball gibt es einfach immer zu wenig Personal, wenn dorten, dann werden die Chancen nicht genutzt, es fehlt also ein Stürmer, der auch mal richtig läuft, steht, ein bis zwei Zweikämpfe gewinnt und dann trifft - und Neuzugang Streli Mamba konnte das nach Einwechslung in der 90. Minute eben auch nicht unter Beweis stellen. Und Leon Dajaku kann das auch nicht erfüllen, denn er bereitet die meisten Ulmer Treffer ja schon vor. Eine Flanke von ihm kann er ja wohl kaum auch noch selber ins Tor köpfen.
Und dann passiert dann hinten der ein oder andere Fehler, dessen einziger in der zweiten Halbzeit bitterbös betraft wird. Bei einem - überflüssig - verursachten Standard auf der rechten Seite segelt der Freistoß verlängert durch einen Ulmer Kopf auf die andere Seite, wo ein sträflich alleingelassener Wiesbadener (Bogicevic) mit einem Kunstschuss die Spatzen ins Tal der Tränen schickt.
Die eine brenzlige Situation reicht Wehen Wiesbaden zu einem "dreckigen" Sieg in Ulm, und für die Spatzen stehen wie so oft - und das eigentlich seit vergangem Jahr in der 2. Liga - wieder mit leeren Händen da. Gut mitgehalten ist einfach nicht gut genug, auch nicht in der zweiten Liga. Da muss vom Team unter Trainer Dotchev einfach mehr kommen, viel mehr, zumal zuhause. "Mir ist das alles bewusst", sagt der auf der PK, "wir sind auf einem guten Weg, und von einem können Sie alle sicher sein: ich werde jedenfalls nicht aufgeben - bestimmt nicht."
Es folgt wie gesagt noch einen reiner Spielbericht und Stimmen zum Spiel.





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