Ulm News, 13.01.2026 10:30
Starke Impulse für Bahn, Rad und Stadtentwicklung erwartet - Verkehrsminister Bernreiter zeigt sich optimistisch
Beim Besuch von Bayerns Verkehrsminister Christian Bernreiter jüngst in Senden standen die großen Zukunftsfragen der Mobilität im Mittelpunkt. Gemeinsam mit Bürgermeisterin Claudia Schäfer-Rudolf, dem Landtagsabgeordneten Thorsten Freudenberger, Landrätin Eva Treu, Bezirksrätin Katja Ölberger sowie interessierten Bürgern wurden zentrale Infrastrukturprojekte erörtert, die für die Entwicklung Sendens von herausragender Bedeutung sind. Mobilität, Klimaschutz und eine positive Stadtentwicklung können miteinander verbunden werden.
Hoher Ministerbescuh in Senden - ein zentrales Thema war der Ausbau der Illertalbahn. Für Senden bedeutet dieses Projekt einen echten Quantensprung: ein höherer Zugtakt, der neue Bahnhalt Senden Nord sowie die Beseitigung mehrerer höhengleicher Bahnübergänge, waren sich die Politiker einig.
Besonders wichtig sei für die Stadt ist die geplante Unterführung im Bereich der Hauptstraße/Ortsstraße, die einen der am stärksten frequentierten Bahnübergänge ersetzen soll. Fußgänger, Radfahrer und Fahrzeuge werden künftig sicher unter den Gleisen hindurchgeführt. Der Stadtrat hat dieser Lösung bereits einstimmig zugestimmt. Nach Jahrzehnten kontroverser Diskussionen ist damit ein historischer Durchbruch gelungen, der breite gesellschaftliche Akzeptanz findet.
Die CSU Senden begrüße ausdrücklich, dass der Freistaat Bayern über das Eisenbahnkreuzungsgesetz (EKRG) neben Bahn und Bund ein wichtiger Finanzierungspartner für diese Bauwerke ist, so in einer Mitteilung. Die Stadt selbst werde nicht an den Kosten beteiligt und könne sich so auf die Gestaltung des Bahnhofsumfeldes konzentrieren sowie die Mobilitätsdrehscheibe Senden optimal auf den öffentlichen Nahverkehr ausrichten.
Ein weiterer Schwerpunkt war beim Ministerbesuch der Umbau der Kemptener Straße in Senden. Im Zuge des Fernwärmeausbaus durch die SWU nutze die Stadt die Chance, die Hauptverkehrsachse insbesondere für Radfahrer und Fußgänger deutlich aufzuwerten. Der bisherige Radweg soll zu einer Radvorrangroute ausgebaut werden – als Teil des geplanten Radschnellwegs Blaustein – Ulm – Illertissen. Vom Freistaat wurde bereits eine Kostenübernahme für den Erstausbau in Aussicht gestellt.



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