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Ulm News, 03.01.2026 11:32

3. January 2026 von Thomas Kießling
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Kein Erfolg zum Jahresstart -Uuulmer mit Heimniederlage im EuroCup


Zum Start ins neue Jahr unterliegt ratiopharm ulm dem Tabellenvorletzten Lietkabelis Panevezys mit 79:89. Bereits am Sonntag (4. Jan. 2026) wollen die Uuulmer dafür ihre Serie in der BBL fortsetzen: bei den Gladiators in Trier.

Der Jahresauftakt verlief nur über die ersten dreißig Minuten nach Plan. Im Schlussviertel verloren die stark ersatzgeschwächten Uuulmer – ohne Nelson Weidemann (Schulterprobleme), Alec Anigbata (Kopfverletzung) und Tommy Klepeisz (Fußprobleme) – entscheidend den Fokus. Ein 19:0-Lauf der Gäste, angeführt von einem überragenden Michael Flowers, drehte das Momentum und sorgte für die Vorentscheidung. Zudem hatten die Hausherren über die gesamte Spielzeit große Probleme, die enorme Physis der Litauer zu matchen. Am Ende verloren die Schützlinge von Cheftrainer Ty Harrelson das Duell unter den Brettern deutlich mit 26:38 Rebounds.

„Die ersten beiden Viertel waren sehr eng. Unser Druck in der Verteidigung war heute nicht zwingend genug. Wir haben versucht, mit Auszeiten das Spiel zu beruhigen, aber das hat nicht geklappt. Letztendlich haben wir zu viele einfache Fouls begangen und den Ball zu schnell hergegeben. Es wird wichtig sein, dass wir das Spiel schnellstmöglich abhaken und den Fokus auf Sonntag legen. In Trier wartet bereits die nächste anspruchsvolle Aufgabe auf uns. Wir wollen unsere Siegesserie in der BBL weiter fortsetzen“, betont Harrelson nach Spielende und richtet den Blick bereits auf das kommende Auswärtsspiel. Keine 48 Stunden später gastieren die Uuulmer beim überraschend starken Aufsteiger aus Trier. Nach den Erfolgen gegen Würzburg, Bamberg und Berlin möchten die Doppelstädter in der Pfalz den sechsten Bundesligasieg in Serie einfahren.

Intensive Anfangsminuten
Der Auftakt gegen die Gäste aus Litauen war von intensiver Defensivarbeit auf beiden Seiten geprägt. Mark Smith, Tobias Jensen und Chris Ledlum setzten mit frühen Dreiern offensive Akzente. Lietkabelis ließ sich davon jedoch nicht aus der Ruhe bringen, agierte abgeklärt, nutzte seine Wurfchancen konsequent und erspielte sich früh eine knappe Führung (25:27; Q1). Im zweiten Viertel fanden die Hausherren zunehmend besser in die Partie und rissen phasenweise die Kontrolle an sich. Tobias Jensen unterstrich seine aufsteigende Form mit einem weiteren offensiven Ausrufezeichen. Vor allem am Brett präsentierten sich die Doppelstädter nun deutlich griffiger und erschwerten den Litauern zweite Chancen. Lietkabelis reagierte dennoch souverän, nutzte mehrere Foulsituationen konsequent von der Freiwurflinie und setzte sich bis zur Halbzeitpause erneut ab (42:48; Q2).

Den Fokus zum Schluss verloren
Die Uuulmer nutzten jede sich bietende Lücke in der litauischen Defensive konsequent aus und erspielten sich wiederholt gute Wurfoptionen. Angeführt von Jensen, Osborne und Sengfelder fanden die Hausherren offensiv ihren Rhythmus zurück, übernahmen erneut die Führung und gingen erstmals mit einem Vorsprung in die dritte Viertelpause (65:62; Q3). Zu Beginn des Schlussviertels übernahmen die Gäste aus Litauen erneut die Initiative. Die Uuulmer taten sich offensiv schwer und kamen nach dem 19:0-Lauf der Gäste erst nach rund sechs Minuten durch Justin Simon zu ihren ersten Punkten im letzten Abschnitt. Trotz eines intensiven und bis zum Ende umkämpften Duells musste sich Ulm letztlich geschlagen geben (79:89; Q4).

Smith versucht alles 
Mark Smith war am heutigen Abend der prägende Akteur im orangenen Trikot. Mit 18 Punkten und einer Effektivität von 19 übernahm er offensiv viel Verantwortung und gab seinem Team immer wieder wichtige Impulse. Unter den Körben wusste Justin Simon zu überzeugen: Mit sechs Rebounds zeigte er seine Präsenz im Kampf um die zweiten Bälle und sorgte für zusätzliche Stabilität.

Orange-Mixed Zone:
Head Coach Ty Harrelson: „Die ersten beiden Viertel waren sehr eng. Unser Druck in der Verteidigung war heute nicht zwingend genug. Wir haben versucht, mit Auszeiten das Spiel zu beruhigen, aber das hat nicht geklappt. Letztendlich haben wir zu viele einfache Fouls begangen und den Ball zu schnell hergegeben. Es wird wichtig sein, dass wir das Spiel schnellstmöglich abhaken und den Fokus auf Sonntag legen. In Trier wartet bereits die nächste anspruchsvolle Aufgabe auf un s. Wir wollen unsere Siegesserie in der BBL weiter fortsetzen.“

Einige Fakten zum Auswärtsspiel: Sonntag, 4. Jan 2026 um 16.30 Uhr. 

Trier mischt vorne mit
Die VET-CONCEPT Gladiators Trier stehen nach ihrem Wiederaufstieg aktuell auf dem fünften Tabellenplatz und weisen eine Bilanz von acht Siegen und fünf Niederlagen auf. Angeführt wird das Team von Point Guard Jordan Roland, der mit 18,4 Punkten pro Partie als Topscorer agiert und das Offensivspiel seiner Mannschaft lenkt. Auch der langjährige Nationalspieler und Kapitän Maik Zirbes setzt wichtige Akzente auf und neben dem Parkett. Insgesamt profitiert der Aufsteiger von ausgeglichenem Teambasketball (19,0 Assists pro Spiel) sowie einer starken Dreierquote von 37,4 Prozent.



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