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Ulm News, 25.10.2025 10:15

25. October 2025 von Thomas Kießling
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Ein letzter Blick auf die Kühltürme des AKW in Gundremmingen - rund 100.000 Zuschauer erwartet


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Fotograf: Thomas Heckmann

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Ein letzter Blick auf die Kühltürme Für die Sprengung der Kühltürme des ehemaligen Atomkraftwerkes (AKW) Gundremmingen werden am Samstag 100.000 Zuschauer erwartet. 

Unser Korrespondent Thomas Heckmann hat die letzten Ansichten der Kühltürme fotgrafiert und die Fakten zum Abriss und Tipps zu den besten Zuschauerplätzen:  

Wo kann man am Samtag noch einen guten Blick auf das Ereignis erhaschen? Wir haben uns rings um das ehemalige AKW umgesehen. Gegen zwölf Uhr mittags wird es erst eine sogenannte Vergrämungssprenungung geben, um Vögeln die Flucht zu ermöglichen. Kurz darauf werden dann die beiden Kühltürme „niedergelegt“, wie die Fachleute eine solche Sprengung bezeichnen. Dabei werden die Türme im Abstand von 15 Sekunden so angesprengt, dass sie sich nach innen drehen und damit der Bauschutt an Ort und Stelle bleibt. In der Landschaft wird dann ein vertrauter Anblick fehlen. Der Kraftwerksbetreiber RWE hat sich mit dem Landratsamt abgestimmt und 1 900 Parkplätze auf den angrenzenden Straßen geschaffen, die dazu zur Einbahnstraße werden, um auf der anderen Fahrspur Parkmöglichkeiten zu bieten.

Die besten Plätze werden wohl schon am Morgen belegt sein und es werden Staus bei der Anreise befürchtet, möglicherweise bis zurück zu den Ausfahrten von der Autobahn 8 bei Günzburg und Burgau. Auch auf der Bundesstraße 16 von Günzburg Richtung Dillingen wird Stillstand befürchtet. Rings um das AKW ist ein Sperrbereich definiert, der nicht betreten werden darf, dazu hat das Landratsamt Günzburg eine Allgemeinverfügung auf seiner Homepage veröffentlicht. Darin wird auch deutlich auf das Drohnenflugverbot in einem 1,5-Kilometer-Radius rund um die Anlage hingewiesen.

Polizei-Pressesprecher Christian Lindstaedt weißt darauf hin, dass die Polizei nicht nur mit vielen Polizisten vor Ort sein wird, um das Sperrgebiet zu überwachen. Es wird auch Technik eingesetzt, um den Luftraum zu überwachen und Drohnen samt ihren Piloten zu orten. Ungenehmigte Flüge, auch über dem Schutzgebiet entlang der Donau können dann schnell zu Bußgeldern im vierstelligen Bereich führen.

Für die Bewohner der Region Ulm und Neu-Ulm und des Alb-Donau-Kreises bietet es sich an, erst gar nicht in die Nähe von Gundremmingen zu fahren, um dann möglicherweise im Anreisestau die Sprenung zu verpassen. Überall dort, wo man seit Jahrzehnten die Türme sieht, kann man auch die Sprengung erleben. Dabei ist das Parken außerorts auf Vorfahrtstraßen verboten. Da Regenwetter angesagt ist, ist es nicht für jeden geeignet, mit dem Fahrrad beispielsweise von Peterswörth zur Donau Richtung Offingen zu radeln, um möglichst nah zu sein. Doch auch dort behindern immer wieder Bäume die Sicht. Etwas weiter weg, im Donauried ist die Übersicht besser. Beispielsweise am westlichen Ortsrand von Riedhausen nördlich von Günzburg ist die Sicht auf die Kühltürme frei, lediglich die Bäume ringe um das Kraftwerksgelände bilden einen optischen Sockel.

Eine gute Sicht bietet auch in Giengen an der Brenz die Feldwegbrücke über die B492 am südöstlichen Stadtrand. Parkplätze finden sich am Ortsschild in ein paar Hundert Metern Entfernung, nur drei Minuten von der Ausfahrt von der Autobahn 7 entfernt. Zwischen Rammingen und dem südlichen Ende der Heusteige nach Asselfingen, rings um den Bahnübergang, ist das Ried ebenfalls topfeben und mit nur wenigen Bäumen bestanden. Auch hier besteht eine gute Sicht schon mit bloßem Auge. Wohl einer der beliebtesten Standorte für einen Blick auf die Sprengung wird das Kloster Oberelchingen. Dort, wo einst Napoleon schon weit Richtung Bayern blickte. Dort gibt es au ch zahlreiche Parkplätze und mit einem Fernglas oder einem Teleobjektiv wird Gundremmingen zum Greifen nah. Bei gutem Wetter kann man selbst vom Ulmer Hochsträß aus einen Blick auf Gundremmingen werfen, doch so regnerisch-trüb wie die Wettervorhersage auf den Samstag blickt, braucht es dazu eine gehörige Portion Glück.

Text/Fotos: Thomas Heckmann



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