Ulm News, 29.09.2025 11:00
Exzellente Teamleistung bringt Uuulmer Saison-Auftakt-Sieg - Nelson Weidemann wird mit 21 Punkten MVP
Gemeinsam gekämpft, gemeinsam gewonnen - im ersten Bundesligaspiel der Jubiläumssaison besiegt ratiopharm ulm die NINERS Chemnitz nach einem intensiven Spiel mit 91:80. es war ein Sieg der Überzeugung und der besseren Bank.Gelich fünf Ulmer Spieler punkten zweistellig - Nelson Weidemann gar mit 21 Punkten und wir nach einer feinen Leistung auch MVP of the Match.
Und dann war da noch eine Tatsache elektrisierend.
Denn bereits vor der Partie durften die Uuulmer gemeinsam mit Teva und ratiopharm eine erfreuliche Nachricht verkünden. Der Haupt- und Namenssponsor Teva/ratiopharm verlängert seine seit Vereinsgründung bestehende Partnerschaft um weitere fünf Jahre. ratiopharm-Geschäftsführer Andreas Burkhardt kam extra zu Moderator Marc Herrmann und verkündete die frohe Botschaft.
Nach dieser erfreulichen Nachricht wurde diese so besondere Partie allen Ansprüchen gerecht. Kampf, Leidenschaft und Emotionen bestimmten die Moral beider Mannschaften über die vollen vierzig Minuten. „Kleinigkeiten haben heute einen entscheidenden Unterschied gemacht. Am Ende punkteten drei unserer deutschen Spieler zweistellig. Ich bin stolz auf mein Team, dass es eine gute Moral gezeigt hat und eine talentierte Chemnitzer Mannschaft besiegen konnte“, erklärt Cheftrainer Ty Harrelson nach Spielende, "ich bin sehr glücklich, dass wir letzten Endes einen Weg zum Sieg gefunden haben".
Obwohl die neuformierte Mannschaft gerade einmal knapp sieben Wochen miteinander trainiert, ist eine gute Teamchemie schon jetzt zu erkennen - bis auf die Tatsache, dass ein Steal eigentlich nur für die Balleroberung gilt - nicht aber dass sich zum Rebound dmanchmal drei Ulmer hochstiegen. Resultat: der Ball kam nicht zu Ulm, sondern zu Chemnitz oder er ging ins Aus - aber das wird sich bald finden.
Neuzugang Chris Ledlum sieht jedenfalls schon jetzt viel Potenzial in der jungen Mannschaft: „Wir haben eine tolle Mannschaft in diesem Jahr. Jeder kämpft für jeden und alle wollen unbedingt gewinnen. Im Training arbeiten wir hart an uns, um Tag für Tag besser zu werden und unsere Saisonziele erreichen zu können“. 26 Assists im ersten Pflichtspiel der Saison verzückten zudem das Publikum und machen Lust auf mehr. „Wir sind aufgetreten wie eine Einheit, haben den Ball gut bewegt und oftmals die besten Abschlussmöglichkeiten gefunden“, schwärmt Nationalspieler Nelson Weidemann.
Mit Chris Sengfelder hat die Mannschaft auch einen erfahrenen deutschen Führungspieler dazubekommen, dessen Reboundstärke noch Gold wert sein wird - und er trifft auch zuverlässig - heute gleich mit 14 Punkten, nur die Dreierstärke eines Marcio Santos gehört noch nicht zu seinen vordergürndigen Eigenschaften - aber auch dass kann sich bald geben.
Smith zaubert, Weidemann läuft heiß
Energiegeladen begann die neue Spielzeit für beide Mannschaften. Die Uuulmer bewegten den Ball gut und fanden oftmals den freien Mann unter dem Korb. Zauberpässe von Aufbauspieler Mark Smith sorgten für erste Jubelschreie im Hexenkessel. Chemnitz erwischte allerdings einen brandheißen Start von außen und zündete in Person von Ty Brewer ein echtes Feuerwerk ab (27:27; Q1). Die Sachsen arbeiteten hartnäckig am offensiven Brett und sicherten sich oftmals Punkte durch zweite Chancen. Ein stark aufgelegter Mark Smith hatte dennoch nahezu immer die passende Antwort parat und sicherte den Uuulmern die erste Führung der Partie (14). Angepeitscht von der Menge drückten die Uuulmer das Gaspedal weiter durch. Aus der Distanz sicherte der mittlerweile heißgelaufene Nelson Weidemann die Pausenführung für die Hausherren (42:38; Q2).
Mit Kampf und Leidenschaft zum Sieg
Nach der Pause verlor die Partie sichtlich an Spielfluss. Bei beiden Mannschaften schlichen sich Fehler ein und die Trefferquoten sanken. Viele Kleinigkeiten gewannen an Bedeutung. Len Schoormann bewies eine starke Moral und warf sich in jeden Zweikampf – so setzte er wichtige kleine Nadelstiche. Chemnitz war aus der Distanz mittlerweile abgekühlt, weswegen sie unter dem Korb um jeden Punkt kämpfen mussten (68:64; Q3). Im letzten Viertel zündete nun auch Chris Ledlum den Turbo. Mit seiner unnachahmlichen Athletik wirbelte er die Chemnitzer Zone ordentlich durcheinander. Flinke Hände des Dänen Tobias Jensen sorgten für einen krachenden Fastbreak-Dunking und heizten den Hexenkessel ordentlich ein. Mit ansehnlichem Teambasketball und dem Vorteil, von der Bank immer gleich zwei Spieler ins Feuer werfen zu können, die selbiges weiter entfachen konnten, verteidigten die Uuulmer ihre Führung zum ersten Saisonsieg (94:81; Q4).
Weidemann knipst die Lichter aus
Euer Uuulmer of the match ist Nelson Weidemann. Der deutsche Nationalspieler erwischte zum Saisonstart einen Traumstart von jenseits der Dreierlinie. Insgesamt folgten fünf seiner acht Wurfversuche aus der Distanz zu 21 Punkten. Zudem legte Nelson drei Rebounds und zwei Assists auf. Ebenfalls zweistellig punkteten: Chris Ledlum (16 Punkte), Chris Sengfelder (14), Tobias Jensen (13) und Len Schoormann (11).
Orange Mixed-Zone:
Head Coach Ty Harrelson: „Das erste Viertel war sehr spektakulär. Chemnitz ist gut in die Partie gekommen und hat uns anfangs etwas überrollt. Als wir das Tempo steigern konnten, haben wir zunehmend an Spielkontrolle gewonnen. Kleinigkeiten haben heute einen entscheidenden Unterschied gemacht. Am Ende punkteten drei unserer deutschen Spieler zweistellig. Len Schoormann hat den Ball überragend bewegt, während Sengfelder unter dem Korb stark gereboundet hat. Ich bin stolz auf mein Team, dass es eine gute Moral gezeigt hat und eine talentierte Chemnitzer Mannschaft besiegen konnt e.“
Chris Ledlum: „Wir haben eine tolle Mannschaft in diesem Jahr. Jeder kämpft für jeden und alle wollen unbedingt gewinnen. Im Training arbeiten wir hart an uns, um Tag für Tag besser zu werden und unsere Saisonziele erreichen zu können.“
Nelson Weidemann, MVP of the Match, 21 Punkte und mit Double-Double-Leistung: „Das war heute ein echter Teamsieg. Wir sind aufgetreten wie eine Einheit, haben den Ball gut bewegt und oftmals die besten Abschlussmöglichkeiten gefunden. Klar haben wir auch noch kleine
Mängel in der Verteidigung, aber das ist f&uum l;r so eine junge Mannschaft normal. Der Kampf und Einsatz hat das heute egalisiert.
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