12.03.2010 23:29
Zum Derby gegen Ludwigsburg kommen auch OB Gönner und Ministerin Stolz
Das Heimspiel am kommenden Samstag (19 Uhr) gegen die EnBW Ludwigsburg ist das dritte Württemberg-Dery der Saison. Gelingt ratiopharm Ulm der erste Triumph über einen schwäbischen Rivalen?

Für Per Günther ist die Partie gegen den schwäbischen Rivalen aus Ludwigsburg alles andere als alltäglich. „Wir haben bisher sowohl in Tübingen als auch in Ludwigsburg verloren. Deshalb werden wir alles versuchen, um unsere Derby-Bilanz aufzubessern“, so der Nationalspieler. Schließlich geht es in einem Nachbarschaftsduell immer um ein bisschen mehr als um zwei Punkte.
Zum Beispiel um die Revanche für die Laste-Minute-Niederlage im Hinspiel. 37 Minuten hatte ratiopharm Ulm in Ludwigsburg wie der Sieger ausgesehen, um kurz vor knapp mit 71:80 zu unterliegen.
Und genau in diesen drei Minuten zeigte sich die Stärke der Gäste: Tempobasketball. „Ludwigsburg ist eine sehr athletische und tiefbesetzte Mannschaft“, warnt Head Coach Mike Taylor. Das Team von Coach Tolga Öngören pflegt einen rasanten Spielstil. Allerdings nicht ohne Risiko. Mit durchschnittlich 14,5 Ballverlusten rangiert Ludwigsburg auf Rang 15. der BBL-Statistiken. „Diese Tendenz versuchen wir natürlich zu nützen“, sagt Taylor. Denn alle vier Ludwigsburger Topscorer – T.J Thompson (13 PpS), Michael Haynes (11,4), Michael King (11,2), Kyle Visser (11) – leisten sich im Schnitt mindestens zwei Turnover pro Spiel.
Und so schnell die Gäste in der Offensive agieren, so schnell sind ihre Finger auch in der Verteidigung: Mit 7,5 Steals im Schnitt ist Ludwigsburger das drittbeste Team der Liga. Hatten die Barockstädter im Dezember 2009 nach einer bitteren Klatsche in Düsseldorf (47:63) drei Spiele in Folge verloren, zeigt die Formkurve wieder deutlich nach oben: 5 Siege aus den letzten 8 Partien, lautet die Bilanz.
Zuletzt wurde Tübingen souverän mit 82:70 bezwungen. Öngörens Kommentar: „Wir haben das Spiel gewonnen. Aber der Sieger ist der Basketball in Baden-Württemberg. Man hat gesehen, welche Begeisterung möglich ist.“ Das gilt es zu toppen.
Dabei sollten die von den Stadtwerken Ulm /Neu-Ulm bereitgestellten Klatschpappen helfen. Denn extra zum Derby stattet der Ulmer Co-Sponsor das Publikum der Kuhberghölle mit ganz speziellen Energiespendern aus. Also: Klatschpappen falten und ordentlich Rabatz machen! Das dürfte auch Ulms Oberbürgermeister Ivo Gönner gefallen. Neben dem Ulmer OB haben sich noch weitere prominente Gäste angekündigt: Zum Beispiel Trainerlegende Svetislav Pesic, ein NBA-Scout der Charlotte Bobcats und Sozialministerin Dr. Monika Stolz. Ein „großes Fragezeichen“ steht dagegen hinter dem Einsatz von Robin Benzing und Sebastian Betz, wie Coach Taylor am Donnerstag auf der Pressekonferenz erklärte. „Wir hoffen, dass beide spielen können. Sicher ist es leider nicht.“
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1. wäre es toll, nicht nur zu nörgeln, sondern auch sinnvolle Beträge bringen
2. ein...weiterlesen
von knobi
herr grimminger sie sind in ulm?!
was juckt sie da starbucks in new york?
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von Benjamin_Eissler
Comunio.de ist ein klasse Spiel, im Fussball-Training das Gesprächsthema Nr. 1
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von ulmnews
Da hast du fast recht. Das in war zu nahe an den Neu-Ulmer rangerutscht.
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