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Ulm News, 05.02.2018 15:47

5. Februar 2018 von Ralf Grimminger
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Aufsichtsräte der Raiffeisenbank Holzheim und der VR-Bank Neu-Ulm stimmen für Fusion


Die Aufsichtsräte der Raiffeisenbank Holzheim und der VR-Bank Neu-Ulm haben in der vergangenen Woche grünes Licht für eine mögliche Fusion der beiden Genossenschaftsbanken gegeben. Rechtskräftig wird die Fusion allerdings erst, wenn sowohl die Generalversammlung der Raiffeisenbank Holzheim – voraussichtlich in der letzten April-Woche – als auch die Vertreterversammlung der VR-Bank Neu-Ulm Anfang Mai zustimmen.

„Schon allein aus geografischer Sicht ist der geplante
Zusammenschluss mit der VR-Bank Neu-Ulm die sinnvollste Lösung“,
erklärt Helmut Stadler, Aufsichtsratsvorsitzender der Raiffeisenbank
Holzheim. Herbert Schnabel, Vorstandsvorsitzender der Raiffeisenbank,
verweist in diesem Zusammenhang auch nochmals auf die Gründe,
warum sich die Gremien der Bank seit knapp einem halben Jahr intensiv
mit einer Fusion beschäftigen. Die wirtschaftliche Gesamtsituation,
insbesondere die aufsichtsrechtlichen und organisatorischen
Anforderungen und die dadurch steigenden Verwaltungskosten belasten
kleinere Kreditinstitute in einem erheblichen Maße. „Diese
Herausforderungen können nur dadurch gemeistert werden, wenn man
im Vertrieb neue Ertragspotentiale nutzt. Hier sind wir ganz klar auf
einen neuen starken Partner angewiesen“, führt Schnabel weiter aus.
Darüber hinaus werde es immer schwieriger, für Mitarbeiter, die sich
verändern wollen, adäquaten und qualifizierten Ersatz zu finden.

Mitarbeiter vorab informiert

Die rund 20 Mitarbeiter der Raiffeisenbank Holzheim wurden Ende
Januar bereits im Rahmen einer internen Informationsveranstaltung von
den Vorständen beider Banken näher über das weitere Vorgehen
informiert. „Für die Belegschaft ist es selbstverständlich sehr wichtig, wie
es weitergeht. Die geplante Fusion ist auch ein notwendiger Schritt, um
den Kolleginnen und Kollegen eine sichere berufliche Perspektive geben
zu können“, erklärt Herbert Schnabel und bekräftigt, dass
Beendigungskündigungen bei der möglichen Fusion ausgeschlossen
sind. Die Mitarbeiter der weitaus größeren VR-Bank Neu-Ulm (rund 350
Mitarbeiter) wurden in Form einer internen Mitteilung über die nächsten
Schritte informiert.

Informationsveranstaltungen für Mitglieder und Vertreter

Insgesamt verliefen die Gespräche und Verhandlungen in den vergangenen Wochen sehr positiv. „Sicherlich gibt es noch eine  Vielzahl an Prozessen und Themen, die gemeinsam abgestimmt  werden müssen. Wir haben aber eine fundierte Grundlage, um in den  kommenden Wochen die Details eines Zusammenschlusses mit den  Mitgliedern und Vertretern besprechen zu können“, so Dr. Wolfgang  Seel, Vorstandsvorsitzender der VR-Bank Neu-Ulm. In diesem  Zusammenhang sind in beiden Banken mehrere
Dialogveranstaltungen geplant, in denen die jeweiligen Vorstände und
Aufsichtsratsvorsitzenden Rede und Antwort stehen werden.

Entscheidung treffen Mitglieder und Vertreter

Bis Ende April haben die Aufsichtsräte und Vorstände beider enossenschaften nun Zeit, die Mitglieder, Vertreter und Kunden von  der Sinnhaftigkeit der geplanten Fusion zu überzeugen. „Die bereits  vereinbarten Punkte sind gut für die Raiffeisenbank Holzheim und vor  allem gut für unsere Mitarbeiter, Mitglieder und Kunden. Die positiven  Argumente überwiegen deutlich, daher hoffen wir auf eine breite Zustimmung. Eine Ablehnung würde unser Haus vor große Probleme stellen“, erklärt der Holzheimer Aufsichtsrats-Chef Stadler. Die Generalversammlung der Raiffeisenbank findet voraussichtlich in der letzten April-Woche statt, der genaue Termin wird in den kommenden Tagen festgelegt. Die Vertreterversammlung* der VR-Bank ist bereits auf Mittwoch, 2. Mai 2018 terminiert. Die jeweiligen Mitglieder und Vertreter werden rechtzeitig schriftlich eingeladen.



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