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Ulm News, 01.01.2018 16:21

1. Januar 2018 von Ralf Grimminger
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5000 Leute feiern Jahreswechsel auf Münsterplatz - Bewaffneter Überfall auf 28-Jährigen - Zahlreiche Brände


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 Die Feuerwehren, Rettungsdienste, kommunale Ordnungsdienste und die Polizei hatten in der Silvesternacht zahlreiche Einsätze zu bewältigen. Es waren vorallem kleinere und größere Brände, zu denen die Einsatzkräfte gerufen wurden. Schwerwiegende Unfälle und  gewalttätige Auseinandersetzungen blieben weitgehend aus. Auch wurden der Polizei bislang keine Belästigungen
mit sexuellem Hintergrund bekannt. In Ulm gab es allerdings einen bewaffneten Überfall.   

   Die Polizei war mit verstärkten Kräften im Einsatz, insbesondere
an den Orten mit großen Menschenansammlungen. Alleine auf dem Ulmer
Münsterplatz feierten ca. 5000 Menschen. Mit Kontrollen und
Präsenzstreifen konnte vielfach und vielerorts der unerlaubte oder
unsachgemäße Einsatz von Feuerwerkskörpern verhindert werden.
Auch
das Aggressionspotential einzelner Personen und kleinerer
Personengruppen hatten die Einsatzkräfte im Blick, durch frühzeitiges
Einschreiten wurden Schlägereien und andere Eskalationen verhindert.
Während in diesem Jahr weniger Körperverletzungen zur Anzeige kamen,
war bei den durch Feuerwerkskörper verursachten Bränden und
Sachbeschädigungen eine Zunahme zu verzeichnen. Verirrte Raketen und
glühende Reste von abgebrannten Feuerwerkskörpern, aber auch
leichtfertig oder absichtlich herbeigeführte Gefahren und Schäden
waren die Ursache.
Beispielhaft für die Vorfälle in der Silvesternacht werden
genannt:

Ulm und Alb-Donau-Kreis

   In Erbach entzündete ein Böller einen Müllbehälter und mehrere
gelbe Säcke. Ob an einem in unmittelbarer Nähe parkenden Auto Schaden
entstand ist noch unklar.

   Auf dem Münsterplatz in Ulm  feuerten Unbekannte aus der Menge eine Rakete waagrecht gegen eine Polizeistreife. Die Beamten blieben unverletzt.

   In der Frauenstraße in Ulm Ecke Olgastraße überfiel ein Unbekannter
einen Passanten. Der Angreifer bedrohte den 28-Jährigen mit einem
Messer,  schlug ihn nieder und raubte sein Mobiltelefon.

Landkreis Heidenheim

   Eine erhebliche Brandgefahr führte jemand gegen 2 Uhr in der
Marktstraße in Giengen herbei. Der Unbekannte warf einen Böller oder
einen brennenden Gegenstand in den Müllcontainer eines
Einkaufsmarktes. 10.000 Euro Sachschaden war die Folge. Die Feuerwehr
konnte ein Übergreifen der Flammen auf das Gebäude rechtzeitig
verhindern. In Giengen wurden am Abend auch mehrere Fensterscheiben
beschädigt, als ein Unbekannter in der Lederstraße einen Böller warf.
Der Verursacher rannte davon. Er ist etwa 1,90 Meter groß, schlank
und hatte einen Vollbart. Er war mit einer grünen Jacke mit
Pelzkragen, einer Mütze und einer schwarzen Hose bekleidet.

   Beim Einsturz einer Holzterrasse wurde in Heidenheim ein
42-Jähriger leicht verletzt. Er hatte sich gegen Mitternacht mit
weiteren Personen auf der Terrasse einer Wohnung in der
Robert-Koch-Straße aufgehalten. Als das äußerlich nicht erkennbare
morsche Holz nachgab,sprangen die Personen rechtzeitig ins Haus. Der
Verletzte konnte sich am Geländer festhalten.

   In Sontheim brannte um kurz nach Mitternacht eine Thujahecke. Bei
Löschversuchen atmeten drei Anwohner Rauch ein. Sie kamem mit dem
Verdacht auf leich te Rauchvergiftungen in Kliniken.

   Verletzungen im Gesicht trug ein Mann zum Jahreswechsel in der
Berchtenstraße in Heidenheim davon. Eine Rakete war in Nähe des
Kopfes des 48-Jährigen explodiert. Der Rettungsdienst transportierte
ihn in die Notaufnahme.

   Landkreis Biberach

   Die unsachgemäß entsorgten Reste abgebrannter Feuerwerkskörper
lösten in Biberach einen Brand mit Verletzten aus.(siehe gesonderte
Pressemitteilung)

   Die Freiwillige Feuerwehr Erolzheim war um 0.15 Uhr im Spatzenweg
im Einsatz. Eine Feuerwerksbatterie hatte 17 Pflanzen einer
Thujahecke in Brand gesetzt.

   Dies war auch am Abend in der Talstraße in Achstetten der Fall.
Dort war gegen 19.30 Uhr eine Feuerwerksbatterie nach dem Anzünden
umgekippt und hatte die rund 3 Meter hohe Hecke getroffen. Eigene
Löschversuche mit dem Gartenschlauch blieben ohne Erfolg. Den Brand
löschte die örtliche Feuerwehr.

   Glimmende Böllerreste blieben im Starenweg in Attenweiler
unbemerkt. Sie landeten in einer Mülltonne, die gegen 1 Uhr zu
brennen anfing. Das Feuer griff auf einen Schuppen und die Garage
über. Die Feuerwehr verhinderte größeren Sachschaden.



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