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Ulm News, 14.11.2017 17:14

14. November 2017 von Ralf Grimminger
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Zwei Amok-Fehlalarme an Friedrich-List-Schule - Bürgermeisterin Mann: Ursache vermutlich defektes Bauteil der neuen Alarmanlage


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Zwei Amok-Fehlalarme - um 11 Uhr und gegen 13.30 Uhr - an der Friedrich-List-Schule sorgten am Dienstag für große Aufregung an der Schule und auch bei den Einsatzkräften.  Um 15 Uhr meldete die Ulmer Polizei auf für den zweiten Alarm Entwarnung. "Auslöser war in beiden Fällen vermutlich ein defektes Bauteil der neu verbauten Alarmanlage", teilte die Stadt Ulm am Abend mit.  Die Verantwortlichen seien auf der Suche nach der Ursache. Die Anlage werde nochmals überprüft, betonte Bürgermeister Iris Mann weiter. Es gab seit September an der Schule vier Amok-Alarme.  Einmal wurde ein Polizeieinsatz geübt. Die Schüler sind gestresst oder zumindest genervt. 

Die Stadt Ulm erklärte am Abend: "Auslöser war in beiden Fällen vermutlich ein defektes Bauteil der neu verbauten Alarmanlage. Zudem fanden heute Elektroarbeiten im Haus statt. Für die Annahme, dass ein Bauteil eine Fehlfunktion aufwies, spricht, dass beide Alarme von derselben Meldestelle ausgingen, die im übrigen nicht mit der Meldestelle übereinstimmt, von der aus kurz nach den Sommerferien ein Fehlalarm ausgelöst worden war."
Mitte September war ein kaputtes Bodenkabel als Verursacher identifiziert worden.
„Innerhalb so kurzer Zeit gleich mehrmals derart in Angst und Schrecken versetzt zu werden, das ist für Schülerinnen und Schüler wie auch für die Lehrkräfte nicht leicht zu verkraften“, sagte Bürgermeisterin Iris Mann.
„So etwas sollte niemals passieren.“
Sie versicherte, dass das städtische Gebäudemanagement zusammen mit dem Elektrofachbetrieb, der die Anlage installiert und gewartet hat, sowie der Herstellerfirma auf der Suche nach der Ursache sei. Die zertifizierte Anlage sei sachgerecht eingebaut und von einem Sachverständigen technisch abgenommen gewesen.
Mann lobte die rasche, besonnene Reaktion des gesamten Kollegiums und der Schulleitung sowie das souveräne Auftreten der Polizei und der Einsatzkräfte, die das Schulgelände innerhalb von Minuten abgeriegelt hätten. Schüler und Lehrer wurden von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Schulpsychologischen Beratungsstelle und der Notfallseelsorge zunächst vor Ort betreut, werden aber bei Bedarf auch weitere Hilfe erhalten.
Die Ulmer Polizei meldete am Dienstag, gegen 12.30 Uhr, dass der erste Alarm ein Fehlalarm aufgrund eines technischen Defekts gewesen sei. 
Kurz darauf kam es zu einem zweiten Amok-Alarm. 
Um 14.40 Uhr, meldete die Polizei "Keine Hinweise auf einen Echtalarm". Die Polizei sicherte das Gelände und sorgte für die Sicherheit der Schülerinnen und Schüler. Weiter hieß es am Nachmittag: "Es könnte sich um einen weiteren Fehlalarm handeln".  Um 15 Uhr meldete die Ulmer Polizei dann über die sozialen Medien. "Entwarnung. Der zweite Alarm an der Schule ist ein Fehlalarm. Die Ermittlungen zur Ursache dauern an". 
Neben Einsatzkräften der Polizei waren auch Mitarbeiter der Notfallseelsorge Ulm / Alb-Donau-Kreis vor Ort. Bei den Amok-Fehlalarmen an der Friedrich-List-Schule waren insgesamt fünf Notfallseelsorger, darunter auch ein Leiter der  Psychosozialen Notfallversorgung (PSNV), im Einsatz. Die Nachbetreuung der Jugendlichen nach dem ersten Amok-Alarm war noch im Gange, als der zweite Alarm kam, teilte Holger Oellermann von der Notfallseelsorge mit. 



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