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Ulm News, 23.10.2017 11:34

23. Oktober 2017 von Ralf Grimminger
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ratiopharm ulm verliert in Oldenburg mit 94:83 (50:35) Punkten - Kapitän Per Günther: Es fehlt an allen Ecken und Enden


Nach einer schwachen ersten Hälfte, in der die Ulmer 50 Oldenburger Punkte zuließen, wurde die Ulmer Aufholjagd nicht belohnt. Die Wurfquoten waren in Oldenburg in Ordnung, nicht abver zum das Rebound-Verhältnis von 28:16 für die Hausherren. „Das ist zu wenig“, ordnete Per Günther die 94:83 (50:35) Niederlage ein. "Es fehlt an allen Ecken und Enden", redete der Kapitän Klartext.  Bester Ulmer Werfer war Isaac Fotu mit 26 Punkten. ratiopharm ulm belegt derzeit mit nur einem Sieg den 14. Tabellenplatz.  Entscheidene Punkte für dei Norddeutschen machte übrigens Karsten Tadda. Der sympathische Defensive-Spezialist und harter Kämpfer spielte in der vergangenen Saison noch für Ulm, wo er auch gerne geblieben wäre. 

Man kann ratiopharm ulm nicht vorwerfen, dass es sich in sein Schicksal ergeben hätte. Nach einer ersten Halbzeit, die Oldenburg durch seinen überragenden Center Rasid Mahalbasic klar dominierte und zeitweise mit 19 Punkten enteilt war (46:27, 18. Minute), kämpften sich die Gäste zurück und lagen knapp zwei Minuten vor dem Ende lediglich mit sechs Punkten zurück (87:81).
Dass es letztlich nicht zum Sieg reichte, erklärt Head Coach Thorsten Leibenath so. „Wir haben erst in der zweiten Hälfte unsere Chancen gesucht und gefunden. Dann sind wir in Schlagdistanz gekommen. Defensiv waren wir erneut nicht konsequent genug.“
Kapitän Per Günther, der in der ersten Halbzeit foulbedingt nur auf 7 Minuten auf dem Feld stand und neun seiner 11 Zähler in der zweiten Hälfte erzielte, sagte: „Das ist zu wenig. Jetzt müssen wir Überstunden schieben.“
Hatte ratiopharm ulm in Halbzeit eins das Rebound-Duell klar mit 19:6 verloren, lässt sich gerade an den Rebounds die Einsatzbereitschaft der Ulmer in der zweiten Spielhälfte ablesen (9:10). Wenngleich die Gäste kämpften (6 Steals) und Oldenburg zu 13 Ballverlusten zwangen, war das Spiel der Baskets abgeklärter (25/13 Assists).
Mit einem Plus an insgesamt sechs getroffenen Dreiern (zur Halbzeit waren es schon fünf) hatte Oldenburg zu dem im Duell zweier wurfstarker Teams die Nase vorn. 
 Hatte Isaac Fotu in der vergangen Saison aus dem Dreipunktland lediglich 19 Prozent seiner Würfe getroffen, versenkte er in Oldenburg zwei von zwei Dreiern. Damit liegt der Neuseeländer aktuell bei einem Saisonschnitt von 66 Prozent (2/3). Noch beeindruckender ist allerdings Fotus 80-prozentige Trefferquote (8/10) aus dem Zweier-Bereich, mit der der Big Man in Oldenburg auf 26 Punkte kam.
Wenngleich Fotu sich auch in der Verteidigung gegen Mahalbasic (22 Punkte, 4 Rebounds) aufopferte, war der 2,11 Meter große Center nicht zu stoppen und bestrafte das Ulmer Doppeln mit klugen Pässen (6 Assists). 
Thorsten Leibenath, Head Coach ratiopharm ulm, sagte nach dem Spiel: „Oldenburg hat mehr in die Verteidigung investiert als wir. Daher haben sie eine komfortable Führung zur Halbzeit herausgespielt. Wir haben erst in der zweiten Hälfte unsere Chancen gesucht und gefunden. Dann sind wir in Schlagdistanz gekommen. Defensiv waren wir erneut nicht konsequent genug. Wir waren katastrophal im Rebound, haben wirklich schwach verteidigt. Einzig positiv waren unsere Angriffsbemühungen, wir hatten nur acht Turnovers. Aber wir haben immer noch nicht genug als Mannschaft gespielt.“
Mladen Drijencic, Coach von EWE Baskets Oldenburg), sagte: "Die schwierigste Aufgabe für einen Trainer ist immer, das Maximale aus den Spielern herauszuholen. Wir haben heute gegen ein Top-Team gespielt und wollten sehr behutsam mit unseren Ballbesitzen umgehen, damit Ulm keine Chance auf einen Open Court hat. Wir haben uns einen hohen Vorsprung erarbeitet, aber ein paar individuelle Fehler haben die Ulmer wieder herankommen lassen. In der Liga war das das dritte Spiel gegen ein Top-Team und wir haben uns heute selbst bewiesen, dass wir gegen diese Gegner bestehen können.“

Überraschungen in den Arenen 
Spieltag sechs ist der Spieltag der Überraschungen: Nicht nur dass Meister Bamberg beim 91:74 in Ludwigsburg „in den Arsch getreten“ wurde, wie es Bambergs Trainer Andrea Trinchieri nach der zweiten Saisonniederlage seiner Mannschaft ausdrückte, auch Würzburg hat es nach zuvor fünf Siegen in Serie in Braunschweig erstmals erwischt (73:71). Während der MBC in Bonn überrascht (84:91), brannten n die 46ers beim dritten Gießener Sieg in Folge gegen Tübingen ein offensives Feuerwerk ab (110:98). ratiopharm ulm belegt derzeit den 14. Platz der Tabelle. 



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