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Ulm News, 10.08.2017 18:44

10. August 2017 von Ralf Grimminger
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Privat oder öffentlich: Wo lohnt sich das Investment?


Das richtige Investment ist eine naturgemäß schwierige Angelegenheit. Ohne die nötige Erfahrung und einen scharfen Verstand hat man sich hier eventuell schnell spekuliert. Vor allem private Unternehmen bergen oft ein gewisses Risiko. Doch auch sie haben Vorteile. Wo liegen diese verglichen mit öffentlichen Unternehmen und wo lohnt sich das Investment eher?

Privat vs. öffentlich - Eine endlose Debatte

Öffentliche Unternehmen haben zum Teil deutlich ersichtliche Vorteile, wenn es um Investment-Chancen bzw. -Potential geht. So müssen sie zumindest in jedem Quartal ihre finanziellen Bewegungen veröffentlichen. Dies führt für den schließlichen Investor dazu, dass er erhöhte Sicherheit im Hinblick auf die Ziele und kurzfristigen Pläne sowie Trends des Unternehmens besitzt. Das Gegenteil gilt für private Unternehmen, die solche Zahlen und Statistiken nicht öffentlich machen müssen. Die Einschätzung der finanziellen Situation gestaltet sich so für einen Außenstehenden eher schwierig. 

Trotzdem bieten sich auch potentielle Vorteile durch ein gut überlegtes Investment in private Unternehmen. Schon traditionell sind die öffentlichen eher auf kurzfristige Ziele und die Quartalsbilanz fokussiert und müssen so ihre Aktionäre zufrieden stellen. Insgesamt bestehen in Deutschland über 15.000 öffentliche Fonds, Einrichtungen und Unternehmen. Über 5.000 davon sind öffentlich-rechtlich. Da alle Zahlen öffentlich sind, gibt es entsprechend wenig Spielraum. Während dies oft trotz allem zielführend sein kann, sind es doch die Langzeitmöglichkeiten, die ein Unternehmen besonders attraktiv machen kann, selbst wenn der Gewinn angesichts einer Produktentwicklung in den kommenden Quartalen eher hinten anstehen muss. Nicht umsonst werden öffentliche Unternehmen statistisch produktiver und somit erfolgreicher, wenn man sie privatisiert. Zudem werden Unternehmensgewinne deutlich einfacher vom Besitzer wieder reinvestiert und es gibt keine notwendigen Dividenden.

Ein besonders spannender Weg ist der CFD-Handel. Nach der Wahl des richtigen CFD-Brokers gibt es unterschiedliche Investitionsmöglichkeiten für den Nutzer. So können sie zum Beispiel bei Indizes, Aktien, Währungen oder Rohstoffen aktiv werden. Insgesamt stehen dafür momentan über 15.000 Märkte zur Verfügung. Es geht hauptsächlich um den Spread, also die Differenz zwischen Einstiegs- und Ausstiegszeitpunkt. Trotz aller positiven Chancen existieren jedoch auch einige Risiken, sollte der Kurs der jeweiligen CFD-Kontrakte sinken. 

Wie investiert man in private Firmen?

Sollte man sich nun also doch für die Investition in private Unternehmen entscheiden, dann gibt es einige Dinge zu beachten. Grundsätzlich bieten sich vor allem zu einem frühen Investitionszeitpunkt die größten Chancen, jedoch auch die höchsten Risiken. Eventuell sind insbesondere Investorgruppen eine gute Option, um die Risiken über eine größere Gruppe hinweg zu verteilen und den Gesamtprozess zu vereinfachen. Ebenso können Risikofonds aushelfend wirken. Vor allem online wird man mittlerweile an allen Ecken und Enden fündig, wenn es um eben jene Problematik geht. Viele Webseiten stellen zudem den Kontakt zwischen Käufer und Verkäufer sowie den privaten Unternehmen direkt her. Bei einem Startup soll das Investment in Normalfall innerhalb von 5-8 Jahren vervielfacht werden. Bei einem Wachstumsunternehmen sind es gewöhnlich 3 bis 4 Jahre Laufzeit. 

Die nötigen Grundinformationen zu einem Unternehmen sind ebenso problemlos online zugänglich und sollten ausführlichen Eingang in die Entscheidungsfindung besitzen. Kleinere oder private Business Broker sind eine ebenso gute Ressource, da sie meist auf diese Art von Unternehmen spezialisiert sind. Einige weitere Anlagefonds bieten zumindest einen Schnitt mit privaten Firmen. Wie zu erkennen ist, kann sich das Investment in private Unternehmen durchaus lohnen. Während die öffentlichen zwar die sicherere Alternative sind, überzeugt vor allem das "High Risk High Reward"-Prinzip, das man insbesondere beim frühen Investment ins Private erhält. 



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