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Ulm News, 19.06.2017 17:25

19. Juni 2017 von Ralf Grimminger
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Gegen den Krebs und für Patienten: 106 Boote starten bei 4. Benefizregatta „Rudern gegen Krebs“


Für die 4. Benefizregatta „Rudern gegen Krebs“ am Sonntag, 25. Juni, haben Patientinnen und Patienten mit Krebserkrankungen genauso trainiert wie Teams von Uniklinikum, Universität, Gesundheitseinrichtungen und Firmen aus Ulm und Umgebung. Initiator und Veranstalter ist die Stiftung Leben mit Krebs in bewährter Kooperation mit der Sektion Sport- und Rehabilitationsmedizin am Universitätsklinikum Ulm und dem Ulmer Ruderclub Donau e. V. (URCD). Die Schirmherrschaft haben auch dieses Jahr der baden-württembergische Ministerpräsident Winfried Kretschmann und Ulms Oberbürgermeister Gunter Czisch übernommen. An den Start gehen dieses Mal 106 Teams, darunter sind sechs Patientenboote mit 24 Ruderinnen und Ruderern nach einer Krebserkrankung. 

Vorbereitet wurden die Ruderer in unzähligen Trainingseinheiten durch erfahrene Mitglieder des URCD. Die ersten Läufe starten um 9:00 Uhr. Gegen 9:45 Uhr wird der Ulmer Oberbürgermeister Gunter Czisch gemeinsam mit Vertretern der Stiftung Leben mit Krebs, des Universitätsklinikums und des Ulmer Ruderclubs Donau e.V. die Regatta offiziell eröffnen. Besucher und Unterstützer sind herzlich zum Ruderrennen eingeladen. Das Highlight wird dabei ein Drachenbootrennen sein mit Patienten aus Ulm, den Frauen-Selbsthilfegruppen Ulm und Ehingen und den Tübinger „Pink Paddlers“, die den Sport regelmäßig ausüben.
Bei einem bunten Unterhaltungsprogramm können sich die Zuschauer unter anderem über das Projekt „Sport und Krebs“ und den Rudersport informieren. Von 11:00 bis 17:00 Uhr veranstalten ulmskleinespatzen e.V. auch ein Benefiz-Kinderfest in der Friedrichsau mit Hüpfburg, Kinderschminken und einer Tombola. Durch die Regatta unterstützt die Stiftung Leben mit Krebs gemeinsam mit dem Tumorzentrum Alb – Allgäu – Bodensee (Comprehensive Cancer Center Ulm, CCCU) der Ulmer Universitätsmedizin das Projekt Sport und Krebs.
„Das Projekt beinhaltet individualisierte Sport- und Bewegungsangebote für alle Patienten unabhängig von Krebsart, Behandlungsstadium und -phase“, erläutert Diplom- Sportwissenschaftlerin und Ansprechpartnerin für die Regatta Stephanie Otto, die auch das Projekt Sport und Krebs leitet. „Mit den Erlösen der Veranstaltung aus Startgebühren, Spenden und Sponsoring werden unter anderem Sporttherapeuten finanziert, die gezielt wissenschaftlich begleitete Sportprogramme für Kinder und Erwachsene mit Krebserkrankungen anbieten“, so Otto.
„Mit der Regatta Rudern gegen Krebs verbinden wir unser Ziel und unsere Hoffnung, Sport- und Bewegungsprogramme wie das am Universitätsklinikum Ulm als festen Bestandteil einer onkologischen Therapie zu etablieren“, erklärt Klaus Schrott, Vorstandsvorsitzender der Stiftung Leben mit Krebs. „Für eine bessere Lebensqualität von Krebspatienten ist regelmäßige sportliche Betätigung genauso wichtig wie medizinische und medikamentöse Behandlung“, so Schrott weiter.
Die Regatta „Rudern gegen Krebs“, die 2005 zum ersten Mal stattfand, ist inzwischen an 23 Standorten in Deutschland zum regelmäßigen Bestandteil des sportlichen Jahreszyklus geworden. Mehr als 5 Millionen Euro konnte die Stiftung seit ihrer Gründung bundesweit an Spenden und Sponsorengeldern für die Verbesserung der Lebensqualität für Menschen mit einer Krebsdiagnose erlösen und investieren. „Viele Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Klinikums setzen sich auch in ihrer Freizeit für die Patientinnen und Patienten ein, die an Krebs erkrankt sind“, sagt Professor Dr. Udo X. Kaisers, der Leitende Ärztliche Direktor des Ulmer Universitätsklinikums. „Für dieses besondere Engagement, das einen wirklichen Mehrwert für die Betroffenen bedeutet, möchte ich allen danken.“
Auch die Universität Ulm ist mit vielen Ruderteams dabei, Professor Dr. Joachim Ankerhold, Uni-Vizepräsident für Forschung und Informationstechnologie, greift im Vierer der Universitätsgesellschaft selbst in die Ruder. „Ein besonderer Dank geht an die großzügigen Spons oren der Veranstaltung und an das Organisationsteam des Ulmer Ruderclubs Donau e.V. unter der Leitung von Kerstin Stöhrer und die vielen ehrenamtlichen Helfer des Vereins, ohne deren Unterstützung die Veranstaltung nicht möglich wäre“, betont Professor Dr. med. Dr. h.c. Jürgen M. Steinacker, Leiter der Sport- und Rehabilitationsmedizin am Ulmer Universitätsklinikum. Weitere Informationen, z.B. zum



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