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Ulm News, 18.03.2017 23:02

18. März 2017 von Ralf Grimminger
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Bundesligarekord: Tabellenführer im 26. Spiel in Folge ungeschlagen - ratiopharm ulm kämpft Alba Berlin mit 82:76 Punkten nieder


Nach hartem Kampf und mit einer beeindruckenden Energieleistung besiegte ratiopharm ulm am Samstagabend in der ausverkauften Arena in Neu-Ulm das Team von Alba Berlin mit 82:76 Punkten. Der Tabellenführer ist damit im 26. Spiel in Folge ohne Niederlage. Diese sporthistorische lange Siegesserie, die fast 50 Jahre lang anhielt und nun von Ulm übertroffen wurde, ist für Trainer Thorsten Leibenath allerdings nur „eine Randnotiz“. Er und sein Team denken schon an das nächste Spitzenspiel nächste Woche gegen Bamberg. Bester Ulmer Werfer war Raymar Morgan mit 18 Punkten und 9 Rebounds. Stark spielten auch Karsten Tadda und Kapitän Per Günther, der sein Team mit viel Energie antrieb.

ratiopharm ulm startete konzentriert in das Spiel gegen Alba Berlin und  machte auch die ersten 4 Punkte. Die Gäste aus der Hauptstadt hatten sich aber ganz offensichtlich auch einiges vorgenommen. Die Albatrosse brachten die Hausherren vor allem durch eine sehr harte Gangart aus dem Tritt, beziehungsweise ließen die Ulmer gar nicht in Tritt kommen. Die Hausherren kamen in keinen richtigen Wurfrhythmus und nutzten auch die vielen Freiwürfe nicht, die ihnen die harte Gangart der Gäste bescherte. Vor allem aber funktionierte die Verteidigung überhaupt nicht. Mitte des ersten Viertels lagen die Gäste mit 13:18 in Führung, Raymar Morgan und Per Günther mit seinem Distanztreffer seit längerer Zeit, verkürzten wieder auf 20 :24 Punkte, doch durch zwei Ballverluste kamen die Berliner wieder zu leichten Punkten. Mit 24:33 Punkten ging das Startviertel klar an ALBA, wobei Ulm bis dahin allein an der Freiwurflinie 5 Punkte liegen ließ.  
Im zweiten Viertel verteidigten die Hausherren wesentlich konsequenter, doch schafften sie es nicht den Rückstand deutlich zu verringern. Karsten Tadda brachte sein Team mit einem Fastbreak auf 34:39 heran, doch Alba konterte trocken mit einem weiteren Dreier. Zwei Minuten vor Ende brachte Taylor Braun aber ratiopharm ulm mit 42:39 in Front. Jetzt war der Geräuschpegel in der Arena an der Schaltgrenze. Die Fans feuerten ihr Team frenetisch an. Doch wieder versenkte Berlin quasi im Gegenzug zwei Distanzwürfe. ratiopharm ulm gewann zwar das Viertel, und hatte wesentlich besser verteidigt, doch zur Pause führten die Gäste mit 43:47 Punkten. Berlin traf in der ersten Häfte 8 von 13 Distanzwürfen (62 %), ratiopharm ulm dagegen nur 3 von 10 Dreier-Versuchen (30 %).
In der zweiten Hälfte waren die Ulmer Korbjäger jedoch im Spiel richtig angekommen. Jetzt wurde sehr konsequent verteidigt und gefightet. Kapitän Per Günther trieb sein Team mit all seiner Energie, fast wie zu Zeiten vor seiner Verletzung, nach vorn. Auch Karsten Tadda brachte als Ketenhund viel Power ins Ulmer Spiel und nervte seine Gegenspieler mit einer hautnahen Verteidigung.  
Chris Babb warf Ulm dann mit seinem ersten Dreier mit 56:51 in Führung. Jetzt war Ulm richtig im Rollen. ratiopharm ulm liess im dritten Viertel nur 11 Punkte der Gäste zu, dennoch blieb das Spiel sehr eng, hart umkämpft und hoch dramatisch.
Mit einer 62:58 Führung ging ratiopharm ulm in das Schlussviertel. Das Spiel blieb sehr intensiv und hochklassig. Per Günther und Co hatten das Spiel nun weitgehend im Griff, durch Fehlwürfe von der Freiwurflinie brachten sie sich aber wieder in Bedrängnis. So vergaben Chris Babb und Per Günther vier wichtige Freiwürfe drei Minuten vor Schluss, Alba verkürzte darauf hin wieder auf 75:72 Punkte.
45 Sekunden vor Ende sorgte dann aber Chris Babb, der zwar 14 Punkte machte, aber etwas wechselhaft spielte, mit einem Dreier zum 80:72 und für die Vorentscheidung.
Mit 82:76 Punkte besiegte ratiopharm ulm schließlich Alba Berlin und gewann das hart umkämpfte Spiel trotz einer mangelhaften Dreier-Quote von 27 Prozent (6 Treffer bei 22 Versuchen) und nur 56 Prozent (14 Treffer bei 25 Versuchen) von der Freiwurflinie. Beste Ulmer Werfer waren Raymar Morgan mit 18 Punkten, 9 Rebounds und 3 Assists), Chris Babb mit 14 Punkten Da Sean Buter und Karsten Tadda mit je 11 Punkten und Taylor Braaun mit 9 Punkten.
„Berlin ist eine absolute Spitzenmannschaft. Der Sieg ist einer absoluten Kraftanstrengung zu verdanken. Wir haben uns in die Defensive hineingearbeitet. Einfacher wäre es gewesen, wenn wir nicht so viele Freiwürfe vergeben h&au ml;tten,“ kommentierte der Ulmer Trainer Thorsten Leibenath den hart erkämpften Sieg seines Teams. Der 26. Sieg und Bundesliga rekord sei im Übrigen „nichts anderes als eine Randnotiz. Es gibt keinen Grund einen Gang runterzuschalten“, so der Trainer.



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