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Ulm News, 09.02.2017 14:35

9. Februar 2017 von Ralf Grimminger
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"Ich bin guter Dinge" - Basketballer Per Günther spricht über seinen Genesungsprozess


 "Wir haben den Anspruch da hochzufahren und auch beide Spiele zu gewinnen", sagte Per Günther, Publikumsliebling, Motor und Kapitän von ratiopharm ulm, in der Vorausschau  auf die nächsten zwei Auswärtsspiele seines Teams gegen Braunschweig (Sonntag, 15.30 Uhr) und Bremerhaven (Dienstag, 19 Uhr).  Weiter gab der in den letzten Wochen verletzte Nationalspieler im Interview Auskunft über seinen Genesungsprozess und sprach über das bittere Eurocup-Aus sowie die Herausforderung der Spiele des souveränen BBL-Tabellenführers gegen Braunschweig (16. Tabellenplatz) und Bremerhaven (13. Tabellenplatz).   

Wie geht es Ihnen? Wie weit ist ihr Genesungsprozess abgeschlossen?

Per Günther: Ich glaube, man muss so ein bisschen unterscheiden – es gibt quasi verschiedene Prozentwerte. Es gibt den körperlichen Teil, also rein die Fitness, da bin ich auf einem sehr guten Weg, da nähere ich mich jetzt immer mehr den 100 Prozent an. Dann gibt es natürlich noch einen mentalen Aspekt, und dann einfach einen technischen Aspekt. Der Ball muss wieder dein Freund sein, du musst dich in den Bewegungen gut fühlen und du musst wieder die Lücken sehen und wissen, wann du attackierst – da fehlt mir einfach noch ein bisschen was. Aber da werde ich jetzt auch schnell wieder hinkommen, ich bin guter Dinge.

Wie sehr hadern Sie damit, dass das Team im Eurocup nicht ins Viertelfinale eingezogen ist?

Per Günther: Der Eurocup verlief für uns alle ein bisschen frustrierend. Alle wissen, dass unter anderen Umständen ein Weiterkommen möglich gewesen wäre. Wir haben Tim verloren, ich war quasi auch nicht dabei – und auch wenn Khimki und Bayern natürlich auf dem Papier zwei tolle Mannschaften sind, haben wir trotzdem das Gefühl, dass da mehr drin gewesen wäre. Von daher ist das natürlich ärgerlich. Aber wenn man Ulm, wenn man Oldenburg oder wenn man Berlin ist und man verliert ein, zwei Spieler, dann ist das manchmal schon genug, um in diesem Wettbewerb keine Chance mehr zu haben. Wir haben eben nicht die Möglichkeiten, irgendwie schnell super adäquaten Ersatz zu finden. Ja, wir sind sehr froh, dass WoBo (Center Jonas Wohlfarth-Bottermann, die Red.) jetzt dabei ist und er kämpft sich rein und macht tolle Sachen, aber wenn jemand wie Tim ausfällt, kannst du ihn einfach so schnell nicht ersetzen.

Am Wochenende steht ein langer Roadtrip nach Braunschweig und Bremerhaven an. Als Tabellenführer sind die Ulmer Basketballer die Gejagten, was keine einfache Ausgangssituation ist.

Per Günther: Ja, es ist natürlich eine schwierige Situation. Normalerweise würde ich mir jetzt große Sorgen machen, aber wir haben in der Saison schon bewiesen, dass wir jeden Gegner ernst nehmen, und dass wir gerade in den Anfangsminuten immer voll da sind. Ich glaube, das zeichnet uns sogar ein bisschen aus. Bisher hatten wir in der Liga nur in Jena einen wirklich schlechten Start.
Aber wir müssen auch schauen, dass wir für Dienstag in Bremerhaven noch genug im Tank haben. Wir haben den Anspruch da hochzufahren und auch beide Spiele zu gewinnen.

Nach dem Pokal- und Eurocup-Aus zählt jetzt nur die easyCredit BBL. Können Sie dem Ausscheiden auch etwas Positives abgewinnen?

Per Günther: Das ist eben die große Balance – jetzt probiert man das Positive zu erkennen. Für uns alle war der Pokal eine riesen Sache, wir haben uns wahnsinnig viel vorgenommen aber es hat trotzdem nicht geklappt. Nichts desto trotz müssen wir jetzt eben die andere Seite der Medaille nehmen. Wir haben mit Raymar, Da’Sean und Taylor Jungs, die in der Vergangenheit immer wieder Verletzungsprobleme hatten, und die in den letzten Wochen ein wahnsinniges Programm abgerissen haben. Ich bin froh, dass diese Jungs jetzt wirklich ein paar Tage ihre geschundenen Körper erholen können



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